ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Ein Tipp für alle, die einen beruflichen Traum verwirklichen wollen

Fotoquelle: pixabay.com - bearbeitet mit canva.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 1)

In meinen Beratungen habe ich es oft mit Menschen zu tun, die „irgendwie“ unzufrieden sind mit ihrem Leben. Häufig ist es der Beruf, der sie zu mir führt - insbesondere das Gefühl, auf dem falschen Dampfer unterwegs zu sein.

Denn acht Stunden und mehr mit etwas verbringen zu sollen, das uns nicht behagt, nicht zu uns passt, im schlimmsten Fall sogar regelrecht nervt, das geht an die Substanz. Unsere Beziehungen leiden, unsere Lebensfreude sinkt und letztendlich wird auch unsere Gesundheit beeinträchtigt. Da ist es gut, etwas verändern zu wollen!

Unser Sicherheitsdenken ist eine Falle

Bei mir war es so, dass Lehrerin zu sein schon halbwegs in Ordnung war (das war mein erster Beruf vor mehreren Jahrzehnten), aber der INHALT hatte nicht gestimmt. Ich unterrichtete Deutsch und Geographie, was ganz nett war, aber mir ging das doch ziemlich am Ohr vorbei (Sie könnens auch anders nennen).

Ich hatte meinen Beruf - wie so viele von uns - aus Sicherheitsgründen gewählt. Das mag bei einigen Menschen gut gehen, bei vielen aber nicht. Mich jedenfalls machte der Gedanke, eines Tages eine ganz ordentliche Pension zu beziehen, nicht glücklich. Zumindest nicht in meinem aktuellen Arbeitsalltag.

Was mich nämlich wirklich interessierte war, Menschen auf der Suche nach sich selbst zu unterstützen. Ich hatte schon mit dreizehn entschieden, Psychologie zu studieren, habe mich aber immer wieder von dieser Idee ablenken lassen, weil man von Psychologie ja nicht leben kann. Sagte man mir.

Machen Sie aus Ihrem Traum ein Anliegen

Warum ich Ihnen das alles erzähle? Als mir mein erster Astrologe die Ohren lang zog („Sie passen nicht in den Schuldienst“) und mir sagte, dass ich als Erstes mein Psychologie-Studium beenden und dann in die Beratung gehen solle, war ich ziemlich ratlos:

"Wie. soll. das. denn. gehen?“

Und viele, die zu einer astrologischen Beratung zu mir kommen, fragen sich das gleiche. Natürlich kann man das in einer Sitzung nicht klären. Alleine die ausführliche Beschreibung, was zur Berufung eines Menschen gehört, braucht eine ganze Sitzung.

Für die konkrete Umsetzung sollte man sich die eine oder andere Coaching-Sitzung gönnen, wenn man das Gefühl hat, dass einen die Aufgabe überwältigt. Wer das aber nicht will - oder auch nicht bezahlen kann - dem kann ich nur den obigen Spruch ans Herz legen. Wir zerbrechen uns nämlich viel oft den Kopf: Wie soll ich das denn machen, was muss ich tun - wie kann ich denn damit je mein Geld verdienen?

Wenn wir uns innerlich dem verpflichten, was uns Freude macht, dann kommt das Leben auf uns zu und hilft uns, unseren Weg zu gehen. Wir müssen nicht von vorne herein einen komplett ausgearbeiteten Plan vorlegen, die Richtung, in die wir gerne gehen würden, reicht.

Dazu braucht es aber eine bestimmte Voraussetzung: Aus Ihrem Traum (manche nennen es auch "Vision") muss ein konkretes Ziel, ein konkretes Anliegen werden. Nur einen schönen Traum von einem Seminarzentrum in Mallorca hegen (um nur ein Beispiel zu nennen), wird Sie nirgendwohin bringen. Legen Sie Ihr Ziel fest und fragen Sie sich: "Und was ist der erste Schritt in diese Richtung?"

Kleine Schritte führen auch ans Ziel

Das Erste, was wir also immer tun sollten ist, Babyschritte festzulegen und sie auch zu machen. Heute einen und morgen einen. Nicht jetzt schon das Endziel erreichen wollen und dann verzagen, ob des riesigen Berges, der vor uns liegt. Einen kleinen Schritt nach dem anderen machen! Jeden Tag. Und dann kommt das Ziel uns entgegen.

Genauso habe ich es gemacht. Examen in Psychologie gemacht, gefühlt hundert Astrologie-Kurse besucht, ein Astro-Buch nach dem anderen verschlungen und meinen Freundeskreis mit ziemlich schrägen Beratungen beglückt. Ich bin nicht über Nacht Astrologin geworden, ganz und gar nicht.

Ich habe neben meinem alten Beruf einen kleinen Schritt nach dem anderen gemacht, und durfte erfahren, dass mich das Leben auf plötzliche und sehr unerwartete Weise unterstützte. Bis ich eines Tages da war, wo ich hin wollte. Nach sechs Jahren.

Ungeduld hilft nicht unbedingt

Allerdings hatte ich etwas, das vielen Menschen, die zu mir in die Beratung kommen, manchmal abgeht: Ich hatte Geduld. Es musste nichts von heute auf morgen passieren. Das hätte mich eh überfordert, und mit der Brechstange lässt sich das Leben nun mal nicht zwingen, uns entgegen zu kommen. Sehr schön kann man das sehen, wenn man eine „astrologische Prognose“ macht. Da sieht man ganz genau, was gerade ansteht und womit man seine Zeit erst gar nicht verschwenden sollte.

Wie geht es Ihnen beim Umsetzen Ihrer Träume? Machen Sie schon jeden Tag einen kleinen Schritt oder sind Sie vielleicht schon ein ganz großes Stück auf dem Weg vorangekommen? Oder befinden Sie sich sogar schon am Ziel? Wie haben Sie das Ziel Ihrer Träume erreicht? Ich freue mich, wenn Sie mir hier im Kommentarfeld von Ihren Erfahrungen erzählen!

Dieser Artikel wurde am 04.12.2017 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Kirsten Haenisch |

Liebe Frau Grotsch,
ich kann bestätigen, wie wichtig es ist, "sein Ding" zu machen und ja, es braucht Geduld. Im Kopf sind wir schnell und können ganze Welten zeichnen. Auf dem Weg von dort "oben" nach hier "unten" kommt manches gar nicht an und das, was ankommt, darf langsam wachsen. Deswegen ist Geduld für mich ein stetiger Begleiter geworden ( auch wenn ich oft schon 10m im Kopf voraus bin, hihi).
Etwas möchte ich persönlich ergänzen: es braucht noch Mut und Vertrauen. Der Satz, den ich immer wiederhole, wenn ich gefragt wurde, wie ich meinen Weg so weit bis heute geschafft habe: "Die Not war größer als die Angst." Und ich hatte und habe Menschen an meiner Seite, die mir geholfen haben und immer noch helfen. Denn auch Verbindung ist ein wichtiger Helfer auf dem Weg.
Herzliche Grüße, Kirsten Haenisch

Antwort von Sylvia Grotsch

Liebe Frau Haenisch,

da bringen Sie mich auf einen interessanten Gedanken. Ich werde ja oft "bewundert" für den Schritt, den ich gemacht habe (raus aus der Verbeamtung), aber es war genau so, wie Sie geschrieben haben: Die Not war größer, als die Angst (vorm Scheitern). Einerseits hat mich natürlich die Astrologie sehr "gezogen", aber ich hätte ja trotzdem in der Schule bleiben können (so stellten sich meine Eltern das jedenfalls vor).

Die Verhältnisse in der Schule waren aber damals keinen Deut anders, als heutzutage. 

Von vorn zog die Astrologie, von hinten schob mich der Gedanke, noch mehr als dreißig Jahren in diesem System "ausharren" zu sollen, auf den richtigen Weg.

Irgendwie war alles perfekt :-).

Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit!

Sylvia Grotsch

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