ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Claudia |

Ob das auch universell somit für die BRD anwendbar ist? LG Claudia

Antwort von Sylvia Grotsch

Die USA haben ein Zweiparteiensystem, das ist schon mal der erste "Vorteil". Außerdem hat N. G. diese Untersuchung nur für die USA gemacht ("nur" ist gut - das war eine heftige Arbeit).

Möglicherweise liegt hier auch eine Prognosemöglichkeit für die BRD drin, dazu müsste man aber erstmal alle Wahlen mindestens seit Kriegsende (am besten auch davor) untersuchen und schauen, ob sich Regeln zeigen. Es gibt Menschen, die lieben solche Untersuchungen, ich gehöre definitiv nicht dazu, freue mich aber immer sehr über entsprechende Ergebnisse von Kolleginnen und Kollegen.

Herzlich,

Sylvia

Kommentar von Uwe Grimm |

Hallo Frau Grotsch,
im Wahlhoroskop 2016 stehen die Herrscher von Haus 4 und 10 jeweils im Exil und in Eckhäusern (wobei Jupiter sogar noch rückläufig ist). Die Haus- bzw. Tierkreisposition der Herrscher von Haus 4 und 10 spielen nach den Regeln von Nina Gryphon zwar keine Rolle, aber ich finde trotzdem, daß die beiden Planeten die Kontrahenten punktgenau charakterisieren. Wenn mich nicht alles täuscht, nennen die klassischen Astrologen die Positionen der Herrscher von Haus 4 und 10 essentiell schwach (Planet im Exil) und akzidentell stark (Planet im Eckhaus). Das spiegelt vielleicht die Tatsache wider, daß sowohl Clinton als auch Trump zwar beide nach der Macht greifen (akzidentell stark), aber von ihrer Essenz nicht viel zu bieten haben und deshalb in der Beliebtheitsskala ganz unten angesiedelt sind. Man sagt ja auch, daß Trump der einzige Kandidat sei, gegen den - die ohnehin unbeliebte - Hillary Clinton überhaupt gewinnen kann. Auch passen beide essentiell schwachen Planeten zum "schmutzigsten Wahlkampf" der je in den USA geführt wurde. Dafür das die beiden Planeten nach den Regeln von Nina Gryphon keine Rolle spielen, sagen sie meiner Meinung nach eine Menge aus.
Was ich nicht verstanden habe, warum Jupiter aufgewertet wird, wenn er im Quadrat zu Saturn steht. Das müßte doch dem ohnehin schon arg gebeutelten Jupiter den Rest geben.
Viele Grüße
Uwe Grimm

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Herr Grimm,

Nina Gryphons Ergebnisse basieren auf den von ihr untersuchten Horoskopen. Eine der Regeln, die sie gefunden hat ist, dass Planet A aufgewertet wird, wenn er im Aspekt zu einem Planeten B steht, der im eigenen oder erhöhten Zeichen von Planet A steht (steht oben bei den Regeln). Jupiter macht zwar ein Quadrat zu Saturn, der aber in Jupiters Zeichen, dem Schützen, steht, dadurch wird er nach Gryphon aufgewertet. Im Original-Artikel führt sie auch vergangene Wahlen auf, wo das auch der Fall war.

Wir werden sehen, ob sie Recht hat (wenn sie Recht hat, würde es bedeuten, dass wir künftig - ohne Kenntnis irgendwelcher Kandidaten - auf Jahre hinaus den Wahlausgang für die USA voraussagen könnten. Da sollte man sich das Wort "freier Wille" mal auf der Zunge zergehen lassen).

Ob man die "Qualität" der Kandidaten aus den Herrschern von 10 und 4 ablesen kann, wäre eine Überlegung, die man anhand der vergangenen Wahlen überprüfen müsste. Das Problem ist allerdings, dass wir es - bezüglich der "Qualität" der Kandidaten - mit menschlichen Urteilen zu tun haben, und die fallen je nach Betrachtungsweise und eigenem Standort immer subjektiv aus. Am besten, Sie wählen sich mal einen Präsidenten aus, dessen Wirkung Sie als "gut" beurteilen würden und machen dann den Ingress darauf ...

Danke für Ihren Beitrag und herzliche Grüße

Sylvia Grotsch

Kommentar von Wolfgang Tomsits |

Leider hat sich Ihre Prognose nicht erfüllt. Kann und wird jedem Astrolgen passieren. Doch möchte ich hier im Besonderen darauf hinweisen, daß die Ingress-Methode ein interessante Sache ist. Arbeite selbst damit. Jedoch ist gerade bei diesem speziellen Thema Vorsicht geboten, und zwar deswegen,weil sich hier eine sonderbare Mischung zwischen Fragehoroskop und Ereignishorokop ergibt. Zu dem Thema (Sieg oder Niederlage usw.) gibt es eine Dissertation von Robert Hand, die sich aber im speziellen auf die Schriften von Bonatti beziehen. Jedenfalls ist auch die Regel welche im Ingress 2016 beschrieben wird, schon ein Fragezeichen, wenn quasi eine Rezeption zwischen Herr v. 10 und 4 stattfindet. Da müsste jeder verlieren oder? Jedenfalls wird diese Regel bei Bonatti (und anderen Alten) eigentlich zwischen AS und DES, also Haus 1 und 7 angewandt.
Aber gibt es nicht zu Denken, daß der Aszendent im Zeichen Schütze steht und sein Herr wäre ja im 10. Haus und damit der Sieger! - Hier stellt sich ja die Frage ob die Zuordnung der Parteien richtig gewesen ist mit der vorgestellten Methode?
Anders gesagt es geht hier um die Frage wer wird Sieger und somit spielen auch AS und MC sowie DES eine Rolle. Man könnte auch sagen der Herausforderer oder die Republikaner wären der AS und der Herr davon in 10 ist der Sieg. Die Zuordnung, wer ist wer, ist hier die Kernfrage!

Ich habe mir die „Methode“ Bonatti mit Ingress- Horoskopen angesehen. Habe also dieses Thema ebenfalls versucht mit dem Jahreshoroskop in Einklang zu bringen, speziell zu den Fragen wer wird Sieger bei Schlachten usw… und fand aber dies nur über den AS-DES, bez. seine Herrscher, die „Erfolgsformel“. Die Methode mit dem 10. Haus und 4. Haus wird bei Bonatt nur, oder eher bei Fragen von Herrschen beachtet, also wenn der König selber was wissen will, jedenfalls weicht er von der (damaligen) überlieferten Deutungstechnik ab, begründe dies aber. Und er hatte Recht, da er doch als Berater zweier Fürsten diente, die ihn mit Fragen zu Schlachten, Krieg, Sieg usw. beauftragten, und er mit seinen Deutungen nachweislich Erfolg hatte.
Daher in Kurzform: Somit war Ihre Findung (Lösung) mit der von ihnen vorgestellten Methode, meiner Meinung nach, eben nicht möglich.
Trotzem wünsche ich ihnen weiterhin Mut zu weiteren Prognosen, und hoffe Sie finden doch noch eine ihnen dienliche Methode.
Gruß
Wolfgang Tomsits

Antwort von Sylvia Grotsch

Guten Tag Herr Tomsits,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar, aber haben Sie alle meine Artikel zur Wahl genau gelesen? Es war nicht "meine Prognose". 

Der Artikel über den Ingress ein komplettes Zitat eines Artikels von Nina Gryphon

Zitat: "Alles was jetzt folgt, betrachten Sie bitte als Zitat, ich bin selber sehr gespannt, ob sich die Arbeit der Kollegin durch das Wahlergebnis bestätigen wird".

Es geht also nicht um meine "Findung", wie Sie schreiben. Sicher wäre Ihr Beitrag auch auf dem Blog von Nina Grpyhon sehr interessant - N. G. scheint Deutsch zu können. Bleibt doch die Frage, warum die Prognose diesmal nicht gestimmt hat, obwohl Nina Gryphon 44 Präsidentenwahlen nach dieser Mtethode untersucht hatte.

Herzliche Grüße

Sylvia Grotsch

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