ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Was die Astrologie mit einem Hund verbindet

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 2)

Astrologie hat bei der „Wissenschaft“ keine gute Karten. Im Internet wird in Wissenschaftsblogs darüber hergezogen, dass nur naive Menschen an „so was“ glauben - denn, das hätte doch die Wissenschaft herausgefunden, Astrologie ist Humbug.

Mich hat das nie sonderlich gestört, nicht mal, als ich noch sehr jung war und ich am liebsten die ganze Welt mit meiner Kunst beglückt hätte.

Meine persönliche Erfahrung mit Astrologie ist derart überzeugend, dass mir die Frage nach wissenschaftlichen Beweisen nicht wichtig ist. Ich respektiere die Wissenschaftler und ihre Ergebnisse, aber eines ist klar: Wenn sie die Astrologie nicht „beweisen“ können, hat das auf mich und meine Arbeit keinen Einfluss.

Warum Astrologie derzeit „wissenschaftlich“ nicht beweisbar ist

Wie sollte man Astrologie denn auch beweisen können? Astrologie arbeitet mit Symbolen, und diese Symbole werden von Astrologen in Deutungen übersetzt. Da sagt dann der eine Astrologe: „Sie haben die Sonne im 5. Horoskopfeld, Sie wollen Kinder haben“, ein anderer deutet die gleiche Konstellation mit: „Sie sollten etwas Kreatives machen“, ein dritter sagt: „Gründen Sie ein eigenes Unternehmen“ (und ein vierter, fünfter und sechster macht noch weitere Vorschläge).

Wenn man das liest, könnte man denken, die Astrologen seien sich in ihrer Deutung nicht einig (oder Astrologie sei tatsächlich Quatsch). Nein - hier hat jeder nur einen Teil der Bedeutungen einer Sonne im 5. Horoskopfeld herausgenommen. Das 5. Horoskopfeld hat, wie alle zwölf Felder im Horoskop, MEHRfache Bedeutungen.

Alle drei Astrologen hatten Recht - die Wissenschaft aber würde hier sagen, dass sie zu drei verschiedenen Aussagen gekommen seien (ein Tipp an alle, die sich mit Astrologie befassen: Führen Sie immer alle Deutungsmöglichkeiten auf, wenn Sie jemandem eine Horoskopanalyse machen) - also sei Astrologie widersprüchlich, willkürlich und nicht konstant in ihren Ergebnissen.

Es hängt davon ab, wer eine Horoskopanalyse macht

Astrologie ist also deshalb so schwer mit wissenschaftlichen Methoden zu greifen, weil die Deutungen eines Astrologen immer von seinem Verständnis der Symbolik abhängig sind und davon, wie er sein Wissen sprachlich transportieren kann.

Da sich beide - Verständnis der Symbolik und Sprachkompetenz - beträchtlich von Astrologe zu Astrologe unterscheiden, kommen bei astrologischen Deutungen häufig unterschiedliche Ergebnisse heraus. Das ist nicht der Astrologie anzulasten - allenfalls ihren Benutzern.

So lange jedenfalls die Wissenschaft nicht in der Lage ist, in unterschiedlichen Deutungsergebnissen von Astrologen das Gemeinsame zu erkennen, wird Astrologie tatsächlich wissenschaftlich nicht beweisbar sein.

Und was hat das jetzt mit einem Hund zu tun?

Zufälligerweise gerate ich im TV in eine Sendung (Terra Xpress). Dort wird gezeigt, wie ein Hund erschnüffelt, ob ein Insasse im Gefängnis mit einem Handy telefoniert hat. Er findet genau die exakte Stelle, WO telefoniert wurde und - falls in der Zelle vorhanden - das Versteck des verbotenen Handys oder zugehöriger Sim-Karten.

Sagt sein Halter, der bei der Polizei mit dem Hund arbeitet: „Das ist wissenschaftlich nicht erklärbar, aber es funktioniert“.

Ebend :-). Probieren Sie einfach aus, ob Astrologie für Sie funktioniert. Für mich tut sie das seit mehr als dreißig Jahren. Und das ist gut so.

Dieser Artikel wurde am 07.09.2015 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Claudia Baro |

Nur die großen (wissenschaftlichen) Geister besitzen Faehigkeit und Demut, die Intuition, um die Symbolhaftigkeit und Göttlichkeit unseres Universums zu erkennen. Viele andere treiben noch große Ängste in die Identifikation mit dem rationalen Denken.
Leider gibt es m.E. auch viele Leute, die mit Astrologie sehr "fantasievoll" umgehen.
Entscheidend scheint da eine persönliche Reife.
LG und "go for it"
Claudia

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Claudia,

ja - auch wenn das obrige Beispiel (mit dem 5. Horoskopfeld) für den Laien so aussieht, dass allen möglichen Interpretationen Tür und Tor geöffnet sind, ist das eben nicht so. Aber es ist so, wie du sagst: Alle Symbolsysteme laden zu sehr "fantasievollen" Ausdeutungen ein.

Herzlich,

Sylvia

Kommentar von Marina |

Wenn man mal die Theorien von großen Wissenschaftlern hört dann weiß man, dass auch die "echten" Wissenschaftler von Theorien und Hypothesen ausgehen und nicht von festgefügten Tatsachen. Oft hab` ich gehört: Wir vermuten, aber wir wissen es nicht genau.
Im Behaviorismus ist ja letztlich auch noch nicht jedes menschliche Verhalten geklärt. Auch wenn die Psychologie uns das Glauben machen möchte. Da ist die Astrologie doch schon relativ exakt, bzw. kann mir der Psychologie gut konkurrieren, bzw. diese sehr gut ergänzen. Astrologie sieht etwas, was Psychologie nicht sehen kann.
Also mich hat die Astrologie trotz mehrfacher, wiederholter Zweifel überzeugt.
Herzlich,

Marina

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Marina,

wie wahr. Ich sags mal noch anders: Die Psychologie kann sehr gut die Astrologie ergänzen - die Astrologie war die erste "Psychologie" überhaupt. und die Astrologie ist viel weiter in ihrem Denken als so manche psychologische Schulrichtung. Die Astrologie sieht jeden Menschen als Unikat, wohingegen einige psychologische Schulen den Menschen in "so muss der Mensch sein" pressen möchte.

Auch das findet sich sehr häufig: Menschen, die ihre berechtigten Zweifel an der Astrologie hatten, waren schließlich - nachdem Sie sich tiefergehend damit befasst hatten - überzeugt.

Herzlich

Sylvia Grotsch

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