ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Warum Astrologie-Gutscheine ins Auge gehen können

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 1)

Ich freue mich immer, wenn jemand bei mir anruft, weil er auf Empfehlung kommt. Ein schöneres Kompliment gibt es nicht! Neben der Weiterempfehlung gibt es die Möglichkeit, einen Gutschein für eine Beratung bei mir zu verschenken.

Ich habe schon Geschenkgutscheine für Ehemänner, Ehefrauen, Freundinnen, Freunde, erwachsene Kinder, Schwiegermütter und den geliebten Opa ausgestellt. Aber auch der eigene Chef wurde schon damit beschenkt und die treue Zugehfrau.

Besonders, wer selbst sehr von einer Beratung profitiert hat, „schickt“ gerne andere. Doch genau da liegt der Hund begraben :-)

Die Reaktion kann sehr unterschiedlich ausfallen!

Das Ideal: Der Beschenkte freut sich. Das merke ich schon, wenn die Betreffenden bei mir anrufen. Sie sagen dann gleich, dass das genau das richtige Geschenk zum richtigen Zeitpunkt war, dass sie sich eine solche Beratung schon immer gewünscht haben und bereits ganz gespannt sind.

Es gibt aber auch das komplette Gegenteil: Viele Menschen können mit so einem Geschenk nichts anfangen, manche halten Astrologie für „Humbug“, sind vielleicht sogar unangenehm berührt. Das respektiere ich! Jeder Mensch hat andere Erfahrungen, Ansichten, Herangehensweisen. Niemand von uns findet alles toll. Dazu kommt, dass Astrologie „da draußen“ ein Imageproblem hat.

Manche von denen (von denen, die sich über ein solches Geschenk nicht freuen) haben überhaupt kein Problem, klar zu sagen: „Will ich nicht!“ In solchen Fällen erhält der Schenkende einfach sein Geld von mir zurück und der Gutschein wandert in den Papierkorb. Kosten entstehen dadurch keine.

Schwierig wird es, wenn der Beschenkte keine Lust auf eine solche Beratung hat, sich aber demjenigen, der ihm den Gutschein geschenkt hat, verpflichtet fühlt. Er lehnt das Geschenk also nicht direkt ab, ist aber innerlich auf Abwehr und meldet sich entsprechend desinteressiert, lustlos oder sogar widerwillig bei mir zum Gespräch an.

Wenn man eigentlich keine Beratung will, aber trotzdem hingeht

Kommt jemand zu einer Astrologie-Beratung, die er nicht haben will, ist das aus vielerlei Gründen ungut:

  • Fühlen wir uns gezwungen, wohin zu gehen, wo wir nicht hin wollen, baut sich Groll auf. Gegen denjenigen, der einen dazu gebracht hat und gegen mich als Beraterin. Eine Beratung kann aber nur stattfinden, wenn Offenheit und Vertrauen da ist, die wichtigsten Voraussetzungen für ein Gespräch.
  • Der Beschenkte muss sich was anhören, was er vielleicht gar nicht hören will – und was ihn nicht interessiert. Eine astrologische Beratung geht sehr tief. Nicht jeder will sich in seine Seele blicken lassen, über sich und sehr persönliche Themen sprechen, um die er nicht gebeten hat.
  • Es wird an Probleme gerührt, an die man gar nicht gerührt haben will. Eine astrologische Beratung zeigt immer die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten. Oft kommen dabei Probleme zur Sprache, alte Verletzungen oder Hemmungen, unter denen man schon immer leidet – das ist intim, manchmal schmerzhaft, man muss dafür bereit sein.
  • Der Beschenkte muss auf Fragen eines Menschen antworten, von dem er vielleicht gar nicht gefragt werden will. Eine gute astrologische Beratung besteht nicht nur aus Monologen einer Astrologin. Es ist ein intensiver Dialog. Ohne Fragen zu stellen, kann ich überhaupt keine Beratung machen.
  • Innere Abwehr aus Misstrauen: Von Skepsis bis zur Überzeugung, dass Astrologie eh nur ein Schwachsinn ist, das den Leuten das Geld aus der Tasche zieht – da muss jemand eine Analyse mit einer Technik über sich ergehen lassen, die ihm fremd ist und von der er nicht weiß, was dran ist.

Jetzt kann man sich leicht vorstellen, was es mit jemandem macht, wenn er zu einer Beratung geht, zu der er nicht gehen will. Er fühlt sich gezwungen, etwas zu tun, was er nicht tun will, er wird mit Themen konfrontiert, nach denen er nicht gefragt hat und muss sich auf ein persönliches Gespräch einlassen, das er nicht führen will. Also, unter einem Geschenk stelle ich mir etwas anderes vor :-)

Was ich mache, wenn jemand mit einem Gutschein geschickt wird

Weil ich weiß, dass viele Menschen von sich aus nie in eine astrologische Beratung gehen würden (aus welchen Gründen auch immer), mache ich grundsätzlich mit jedem Beschenkten ein kurzes Vorgespräch. Meine erste Frage ist immer: „Würden Sie auch zu einer astrologische Beratung gehen, wenn sie Ihnen nicht geschenkt worden wäre?“ Kommt ein Ja, ist alles gut. Kommt ein Nein, bestätige ich meinem Gegenüber, dass es sich nichts anzuhören braucht, was es sich nicht anhören will. Und dass ich es sehr gut verstehen kann, wenn jemand keine astrologische Beratung haben möchte!

Damit ist für beide Seiten die Angelegenheit erledigt - ich stelle dem Schenkenden die Zeit für das Vorgespräch in Rechnung und ziehe es vom Betrag des Gutscheins ab, der Rest geht zurück.

Mitunter entwickelt sich ein angeregtes Gespräch, der andere fragt neugierig nach und taut auf. Aber: Ich überzeuge nicht, ich überrede nicht, ich kämpfe nicht für die Astrologie. Mir ist es wichtig, mit Menschen zu arbeiten, die freiwillig zu mir kommen.

So finden Sie vorher heraus, ob sich der andere freut

Haben Sie auch schon mal daran gedacht, einen Gutschein für eine astrologische Beratung zu verschenken? Dann kommts drauf an. Wissen Sie, dass der andere sehr interessiert ist, sich vielleicht eine individuelle Beratung gerade nicht gönnen würde oder nicht genau weiß, zu wem er gehen könnte, dann sind Sie mit Ihrem Geschenk sicher willkommen!

Sind Sie nicht ganz sicher, fühlen Sie vor:

  • Hat derjenige von sich aus schon mal Interesse bekundet? Haben Sie sich hin und wieder schon über Astrologie unterhalten? Wenn nicht, dann zetteln Sie doch einfach mal ganz unverbindlich ein Gespräch dazu an.
  • Hatten Sie selbst schon mal eine Beratung? Dann erzählen Sie doch ein wenig davon. Am Gesicht und den Reaktionen Ihres Gegenübers werden Sie sehen, was er darüber denkt …. Und ja, vielleicht hören Sie sogar, dass ihn so etwas interessieren würde.
  • Oder fragen Sie einfach direkt, ob er Lust auf ein solches Geschenk hätte. Schicken Sie ihn oder sie einfach mal auf meine Webseite oder meinen Blog und fragen Sie nach, ob ein Interesse besteht. Gut, die Überraschung ist dann weg, aber immer noch besser, als etwas zu schenken, worüber der andere nur ein langes Gesicht macht.

Die besten Geschenke sind immer die, die sich der andere wirklich wünscht - und nicht die, die wir für gut halten!

Ein Angebot für Sie

Mit meinem letzten Newsletter vor Weihnachten bekommen Sie ein besonders Angebot: Ich vergebe zehn Geschenkgutscheine zu einem ermäßigten Preis. Genau genommen sind es 33 %  Preisnachlass, weil ich dieses Jahr mein 33. Berufsjubiläum als Astrologin gefeiert habe.

Wenn Sie so einen Gutschein haben möchten, melden Sie sich gleich zu meinem Newsletter an - und zwar vor dem 26. November, denn da erscheint die letzte Ausgabe in diesem Jahr. Sie finden dann dort die Info, wie Sie an einen Gutschein kommen.

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Dieser Artikel wurde am 07.11.2017 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Barbara |

Genau Frau Grotsch, das Thema kenne ich gut! Bei mir handelt es sich um kosmetische Gesichtsbehandlungen und Hauttherapien. Auch so 'ein Firlefanz' wie's da draussen oft so angesehen wird. Ich handhabe das ähnlich wie Sie. Vor dem Verkauf eines Gutscheins frage ich den Käufer oder die Käuferin genau aus, ob er/sie denn weiss, ob ein Geschenk in dieser Form auch wirklich willkommen sei. Das erspart viel Enttäuschung oder gar Aerger.

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