ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Voll daneben oder das große Los? Vom richtigen Augenblick

Fotoquelle: Hans / pixabay.com

von Sylvia Grotsch

Kennen Sie das? Sie haben aus voller Überzeugung eine Entscheidung getroffen. Zum Beispiel eine neue Stelle angetreten, ein Auto, eine Wohnung gekauft, sind mit Ihrer Freundin zusammengezogen oder haben ein Geschäft eröffnet. Doch entgegen aller freudigen Erwartung wurde das Projekt ein voller Flop.

Ein andermal hatten Sie so Ihre Zweifel, ob das, was Sie da gerade ins Rollen brachten, wirklich hinhauen würde. Und noch Jahre später wundern Sie sich, dass Sie, trotz aller Bedenken, instinktiv die genau richtige Entscheidung getroffen hatten.

Dass es das eine Mal gut, ein andermal genau anders herum ausgeht, ist für uns Astrologen kein großes Geheimnis. Es mag zwar sein, dass wir mit unserem Denken bis zu einem gewissen Grad die Realität mit beeinflussen – meine Erfahrung zeigt aber vielmehr, dass noch so positives Denken nichts bringt, wenn die „Zeitqualität“ für ein bestimmtes Vorhaben nicht passt.

Die Zeitqualität

Während ich hier sitze und diesen Artikel schreibe, ist es Sonntag, der 1. Mai, kurz nach 10 Uhr. Dies ist die Art, wie wir mit der Zeit umgehen. Wir messen sie quantitativ. In zwei Stunden wird es zwölf Uhr sein, in weiteren zwei dann vierzehn Uhr. Um sechzehn Uhr bin ich verabredet.

Nun geht man davon aus, dass der Fluss der Worte auf dem Bildschirm vor mir und auch mein Date nachher doch weitgehend von mir selbst, meiner Stimmung und meinen Absichten abhängen. Das ist sicher richtig. Aber wer kennt das nicht von uns, dass man einfach nichts Vernünftiges aufs Papier bringt und dass man sich plötzlich, fast aus heiterem Himmel, mit einem Mensch, mit dem man sich sonst gut verträgt, in die Wolle kriegt?

Es wirkt sehr viel mehr auf unser persönliches Leben ein, als unser menschlicher Verstand dies zu begreifen vermag. Unter anderem auch das, was wir Astrologen die „Qualität der Zeit“ nennen.

Spüren können Sie die Qualität der Zeit um Beispiel, wenn Sie zwei (oder mehrere) ansonsten gleiche Aktivitäten miteinander vergleichen. Sie gehen am Mittwochabend das erste Mal zum Yogaunterricht. Und danach freuen Sie sich total schon auf das zweite Mal. Denn es war ein wohltuendes, harmonisches Erlebnis für Sie. Die U-Bahn kam rechtzeitig, Sie hatten genügend Zeit sich umzuziehen, um dann noch zehn Minuten, bevor es losging, zu entspannen. Und um Sie herum saßen lauter nette Menschen auf den Matten, und auch die Lehrerin war supersympathisch.

Doch komisch, beim zweiten Mal ist alles anders. Die U-Bahn verspätet sich, Sie geraten in Hektik, in der Umkleide raunzt Sie eine andere Kursteilnehmerin an, die Nachbarin auf der Matte beschwert sich, dass Sie ihr zu wenig Platz lassen. Und die supersympathische Lehrerin vom letzten Mal hat eine Vertretung geschickt, die offenbar Yoga mit Gymnastik verwechselt.

Nun kann man das Ganze einfach mit „Pech gehabt“ oder mit dem berühmten „Zufall“ abtun. Astrologen aber gehen davon aus, dass sich die Qualität der Zeit vom ersten Yoga-Abend deutlich von der des zweiten unterschieden hat.

Die Zeit ist wie ein Kuchen

Jeder Zeitmoment hat bestimmte Eigenschaften, Qualitäten, Zutaten. Wie die Zeitqualität beschaffen ist, erkennen die Astrologen ganz einfach an den astrologischen Konstellationen, die bei einem Ereignis, am Beginn eines Projektes, im Augenblick einer Entscheidung am Himmel stehen. Die Planetenstände sind die Zutaten des Zeitkuchens.

Hilfe für lebensverändernde Entscheidungen

Nun ist vielleicht die Zeitqualität eines Yoga-Kurses kein weltbewegendes Ereignis. Wir nehmen es hin, dass es gute Abende gibt und weniger gute. Weniger leicht aber können wir Dinge abhaken, die uns wirklich wichtig sind. Nämlich wenn es um langfristige private oder berufliche Bindungen geht. Um größere Geldsummen oder um Entscheidungen, die unser Leben tiefgreifend verändern werden.

In solchen Fällen machen Astrologen dann auf den Zeitpunkt eines geplanten Vorhabens ein Horoskop. Sie betrachten sozusagen den „Geburtsaugenblick“ eines größeren Projektes und leiten daraus den Verlauf einer Sache oder einer Entscheidung ab. Und können so im Vorfeld manches stoppen, wofür man im Nachhinein vielleicht einen hohen Preis zahlen würde.

Was sich für einige von Ihnen jetzt vielleicht wie astrologische Spielerei anhört, hat sich für mich immer als wahr erwiesen. Marketingkampagnen zum Beispiel, ohne die kein Selbständiger leben kann, werden schnell zum finanziellen Desaster, wenn sie zum „falschen“ Augenblick gestartet werden. Zum richtigen Zeitpunkt in die Welt gesetzt, bringen sie das gewünschte Ergebnis. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Kampagne auch zu seinem Träger passt.

Alles nur self-fullfilling prophecy …

… würden nun die Gegner der Astrologie einwenden. Aber mal im Ernst - glaubt jemand wirklich, alleine mit Gedankenkraft und innerer Einstellung den Erfolg oder Misserfolg eine Marketingkampagne steuern zu können? 

Und gegen „self-fullfilling prophecy“ spricht auch ein andere Tatsache: Oft habe ich in meinem Leben Dinge einfach nur so, aus dem Bauch heraus, entschieden. Und wunderte mich, warum das Ganze sich nicht wie erwartet entwickelte. Als ich mir dann  (im Nachhinein) den Beginn des Projektes unter astrologischen Gesichtspunkten ansah, fand ich immer den „Pferdsfuß“. Der bei ein wenig Vorplanung zu vermeiden gewesen wäre.

Und im Übrigen kann sich jeder Zweifler selbst davon überzeugen: Das für ihn passende Projekt zum richtigen (astrologischen) Zeitpunkt gestartet, bringt immer eine entsprechend positive Resonanz.

Keine Entscheidung mehr ohne Astrologie?

Nun könnten Sie vielleicht denken, ich würde nichts mehr ohne Astrologie machen. Weit gefehlt. Ich lebe genau wie jeder andere mein Leben von einem Moment zum anderen. Handle spontan (oder zögere), fälle Entscheidungen und werde vom Ergebnis angenehm oder eben auch mal unangenehm überrascht. Es geht nicht darum, bei jeder Kleinigkeit „die Sterne zu befragen“. Das macht uns abhängig, unbeweglich und unlebendig.

Meine Erfahrung zeigt aber, dass es bei größeren und planbaren Projekten sinnvoll ist, den richtigen Augenblick dafür zu wählen. Warum fünftausend Euro zum falschen Zeitpunkt ausgeben und in den Sand setzen, wenn man sie auch zum „richtigen“ Zeitpunkt ausgeben kann, diesmal aber mit Erfolg?

Und so berate ich auch meine Klienten: Bleiben Sie spontan, fällen Sie Ihre Entscheidungen selbstständig. Wenn es aber um einschneidende Dinge geht für Sie, deren Startzeitpunkt Sie beeinflussen können, ist ein astrologischer Rat Gold wert.

Termin nach Wunsch?

Sie haben also einen Wunsch, einen Plan, eine gute Idee und möchten dafür den richtigen Moment erfahren. Den Moment, der Ihr Vorhaben kraftvoll unterstützt?

„Klapp mal deine Glaskugel auf“, sagt in einem solchen Fall eine Freundin immer salopp zu mir. Gemeint ist damit mein Computer, der natürlich heutzutage ein wundervolles Hilfsmittel ist, geeignete Zeitpunkte zu errechnen und mehrere Zeitpunkte schnell miteinander zu vergleichen.

Ganz so einfach ist das Ganze dann aber doch nicht. Oft kommen Menschen zu mir mit einem klar umrissenen Wunsch, wie z. B. „Sagen Sie mir für den Mai nächsten Jahres einen guten Hochzeitstermin“. Wenn ich einen finde, tue ich das gerne. Nur zeigt die Realität, dass manchmal über Monate hinweg kein wirklich günstiger Termin sich für jemanden errechnen lässt.

Und so scheitert die Bestimmung von günstigen Terminen oft an unserem Ego. Wir wollen etwas. Und zwar jetzt! Oder dann doch wenigstens morgen. Oder dann halt innert eines bestimmten Monats. Leider funktioniert das aber nicht so.

Wenn Sie also die Astrologie zu Rate ziehen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nicht immer (sofort) bekommen, was Sie sich wünschen. Wenn Sie Geduld haben und warten können, bis Ihnen eine astrologische passende Planetenkonstellation für ein Projekt schlägt, dann haben Sie den Erfolg umso mehr auf Ihrer Seite.

Und wie läuft das Ganze genau ab?

  • Beschreiben Sie Ihrem Astrologen Ihr Vorhaben möglichst genau, vor allen Dingen, wenn es um berufliche Entscheidungen geht oder Entscheidungen, bei denen größere Geldsummen oder eine komplette Lebensveränderung im Spiel sind;
  • geben Sie ihm/ihr immer zusätzlich Ihre standesamtliche Geburtszeit. Denn zum „Augenblickshoroskop“ wird er/sie Ihr persönliches Horoskop erstellen wollen, um den richtigen Zeitpunkt möglichst wasserdicht und sicher zu bestimmen (zumindest arbeite ich so). Denn die Bestimmung eines guten Zeitpunktes muss immer auch in Harmonie zu Ihrem Horoskop stehen. Denn was nutzt ein guter Zeitpunkt, wenn die Idee nicht zu Ihnen und Ihrem Lebensplan passt?
  • Lassen Sie sich immer auch erklären „warum“ ein Termin günstig ist und ob es Stolpersteine zu beachten gilt. Oft sind in „guten“ Augenblicken auch Hindernisse enthalten. Die, wenn man sie kennt, leichter umschiffen kann.
  • Und geben Sie Ihrem Astrologen Zeit. Manchmal ist eine Terminsuche in einer Stunde erledigt. Manchmal braucht es drei bis fünf Stunden, bis man ein Ergebnis gefunden hat, das man seinem Kunden/seiner Kundin mit gutem Gewissen anbieten kann. Eine Terminfindung braucht Zeit - weil sie perfekt sein muss!

Und dann handeln Sie! Im Vertrauen in den Satz: „Nichts ist erfolgreicher als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo)

Dieser Artikel wurde am 05.05.2011 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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