ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Schützezeit. Krisen verarbeiten

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch

Der Tierkreis mit seinen 12 Zeichen geht, wie Sie vielleicht schon wissen, weit über ein „Ich bin Widder, du bist Zwillinge“ hinaus: Er symbolisiert zwölf menschliche Ur-Prinzipien. Ganz unabhängig von unserem persönlichen Sonnenzeichen trägt jeder von uns diese zwölf Prinzipien in sich – allerdings zeigt erst das persönliche Horoskop, wie stark jedes einzelne Prinzip zum Tragen kommt.

12 Ur-Prinzipien

Widder steht für Aktivität, Stier für Genuss und Sicherheit, Zwillinge für Kommunikation, Krebs für Fürsorge, Löwe für Kreativität und Selbstausdruck, Jungfrau für Ordnung, Waage für Kontakte und Begegnungen, der Skorpion für Loslassen, Schütze für Weiterentwicklung, Steinbock für Disziplin, Wassermann für Freiheit und Fische für Hingabe.

Natürlich ist das jetzt für jedes Tierkreiszeichen nur der wichtigste Begriff! So wird zum Beispiel dem Skorpion (23.10. bis 21.11.) neben vielen weiteren Bedeutungen auch das Thema Krise, Umwandlung und Tod zugeschrieben. Doch keine Sorge: gleich darauf folgt der Schütze (22.11. bis 21.12.), und der steht für Optimismus, Vertrauen in die Zukunft und für neue Pläne.

Skorpion - alles endet

Übrigens, auch wenn dem Skorpion Krisen, Umwandlung und Tod zugeschrieben werden, heißt das nicht, dass Menschen, die in diesem Tierkreiszeichen geboren sind, mehr als andere von diesen Themen betroffen sind! Es heißt auch nicht, dass sich in dieser Zeit im Jahr zwangsläufig Krisen häufen würden. 2013 allerdings konnten wir durch den Taifun auf den Philippinen und die Jahrhundertflut auf Sardinien sehr deutlich das Skorpion-Prinzip in seiner negativen Seite erleben, genau so wie dieses Jahr (2014), als Massen von Schnee den Nordosten der USA "verschwinden" ließ.

In der Regel werden die kleineren und größeren Krisen in unserem Leben dem Skorpion-Prinzip zugeordnet. Krisen, bei denen wir etwas loslassen müssen, sei es ein fester Job, eine Beziehung oder auch eine Idee, der wir leidenschaftlich gefolgt sind. Das Tierkreiszeichen Skorpion zeigt uns, dass das Leben eben nicht einfach nur happy-hippy ist. Die meisten von uns sehen sich irgendwann einmal gezwungen, sich von etwas zu trennen, woran ihr Herz hängt.

Und dann?

Schütze - es geht weiter!

Im Tierkreis und seiner Abfolge liegt eine tiefe Weisheit, die fast tröstlich wirkt. Denn trotz Krisen und Verlusterlebnissen ist keineswegs „alles zu Ende“. Sondern genau nach dem Skorpion folgt im Tierkreis der Schütze (22.11. bis 21.12.). Er gibt uns die Kraft, wieder nach vorne zu schauen.

Damit steht das Schütze-Prinzip auch für die Fähigkeit, zu akzeptieren, dass wir das, was geschehen ist, nicht ändern können. Der Schütze seht für die Ahnung, dass alles seinen Sinn hat (den wir oft erst später erkennen können) und dass nach jeder Krise ein neues Leben auf uns wartet. So schwer sich das im ersten Schritt auch anfühlen mag.

Auch in der Natur lässt sich das nachvollziehen. Rein äußerlich ist das Leben jetzt scheinbar erloschen, die Bäume stehen fast nur noch als kahle Gerippe da. Aber tief in den Pflanzen und Wurzeln fängt die Energie bereits wieder an, sich zu konzentrieren und den Aufbruch im Frühjahr vorzubereiten.

Übung: Verluste verstehen

Egal, ob Sie Schütze sind oder nicht – wir alle tragen das Schütze-Prinzip in uns. Wir alle haben die Kraft, nach Krisen und Verlusten wieder optimistisch in die Zukunft zu schauen und neue Pläne zu machen.

Mit der folgenden Übung können Sie diese Kraft stärken (PDF)

Dieser Artikel wurde am 25.11.2013 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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