ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Selbstständig sein? Kommen Sie raus! Teil 2

Fotoquelle: Trostle / pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 3)

In meine Beratung kommen viele Menschen, die sich gerne selbstständig machen würden. Gleichzeitig aber haben sie Angst davor, "sich verkaufen" zu müssen. Warum das nicht stimmt und was die Hintergründe solcher Befürchtungen sein könnten, lesen Sie hier:

1. Machen Sie nicht alles alleine!

Manchmal ist es besser, wir paddeln nicht immer nur im Teich unserer eigenen Gedanken umher. Gerade was unsere Stärken anbelangt, haben wir nicht immer die richtige Einschätzung, und wir können es auch nicht immer sofort auf den Punkt bringen, was wir der Welt anzubieten haben. Auch die beste Freundin ist selten geeignet, uns mit unserem Angebot nach draußen zu bringen. Außenstehende sind da meist hilfreicher, weil sie uns mit frischem Blick und unvoreingenommen sehen.

Es gibt heute viele Coaches, die andere darin unterstützen, sich sichtbar zu machen. Wer mir hier immer angenehm auffällt (ohne dass ich selber ihre Dienste in Anspruch genommen hätte), ist Nathalie Schnack mit ihrem „Sichtbarkeits-Coaching“. Sympathisch finde ich, dass Nathalie Schnack sich besonders auch der stillen und zurückhaltenden Menschen annimmt. Eben genau derer, die immer von sich sagen, dass sie sich nicht verkaufen können oder wollen.

Und schauen sie auch mal bei Ulrike Bergmann von die-mutmacherin.de vorbei! Bei ihr finden Sie unter anderem Webinare, mit denen sie Menschen ermutigt, ins Tun zu kommen. Denn genau darum geht´s doch, Mut zu haben, endlich Seins zu machen!

2. Sie brauchen eine Website

In der heutigen Zeit führt wohl kein Weg an der eigenen Website vorbei, jedenfalls dann nicht, wenn Menschen nach Ihrer Branche googeln (mich würde mal interessieren, was man heute nicht im Internet sucht und findet). Ich bin immer wieder überrascht, von Selbstständigen zu hören, dass sie "noch keine" Website hätten und jaaaaaaaaaaa, sagen sie dann, dass das ganz wichtig wäre, aber dass sie einfach nicht wüssten, wie sie das angehen können ...

Schauen Sie sich am besten zunächst einige Seiten von denen an, die das gleiche oder etwas Ähnliches machen wie Sie. Nicht um es nachzumachen, sondern um langsam eine eigene Vorstellung zu entwickeln, was Ihnen gefallen könnte und wie Ihre Website aussehen sollte.

Wenn Sie für eine Website nicht gleich einen Designer und Programmierer beauftragen wollen, weil es für Sie gerade am Anfang finanziell zu aufwändig ist (obwohl es da auch viele Anbieter für überschaubares Geld gibt!), dann machen Sie sich über WORDPRESS schlau.

Mit Wordpress können Sie sich eine eigene Website erstellen. In größeren Städten gibt es Kurse dazu auf der Volkshochschule, es gibt kostenlose Infos bei Google und bei amazon werden Sie wahrscheinlich auch fündig.

Wer aber grade mit dem Thema „Website selber erstellen“ nicht so gerne alleine ist, dem empfehle ich mal, bei der Ricarda Kiel von die-gute-website.de vorbeizuschauen. Nicht nur dass sie einen kostenlosen Einsteigerkurs hat, bei dem man sich mal mit den Grundlagen vertraut machen kann, sie unterstützt Menschen auch dabei, sich mit SQUARESPACE oder JIMDO eine eigene Website zu erstellen.

Die Investition in eine solche Untersützung kann Gold wert sein. Es geht nämlich nicht darum, einfach eine Website "zu haben" (und gut ist) - die Website soll genau Sie widerspiegeln, Ihre Person, Ihre Talente, Ihr besonderes Angebot. Da kann es schon gut sein, jemanden zu haben, der einem hilft, das sympathisch rüberzubringen, wer man ist und was man zu geben hat.

(Nur sicherheitshalber: Meine Website wurde von einem Webprogrammierer erstellt. Ich hab nicht so den Nerv, mich da selber reinzufrickeln, bin aber immer wieder bass erstaunt, was Menschen heutzutage auf dem do-it-yourself-Weg zustande bringen)

3. Machen Sie sich übers Bloggen schlau

Was ein Blog ist, wissen Sie ja schon deshalb, weil Sie hier bei mir gelandet sind. In einem Blog schreibt derjenige, dem die Website gehört, regelmäßig Artikel zu seinem Thema. Ein Blog hat den Vorteil, dass man mehr von Ihnen mitbekommt, als über eine reine Website. Man sieht einfach stärker, was Sie tun, wer Sie sind und wofür Sie stehen.

Sie müssen natürlich nicht bloggen – vielleicht liegen Ihnen Audios oder Videos mehr, aber Sie sollten es zumindest ins Auge fassen, ob Sie nicht eines Tages Ihre Website zusätzlich mit regelmäßigen Informationen bestücken wollen. Denn das führt dazu, dass die Menschen, denen Ihre Arbeit gefällt, immer wieder bei Ihnen vorbeischauen.

Sie denken, Sie können nicht schreiben? Sie wissen nicht worüber? Glauben Sie mir, das dachte ich auch mal. Auch das kann man lernen. Zum Thema Bloggen und wie das geht, verweise ich daher immer wieder gerne auf die Workshops von Gitte Härter von der himbeerwerft.de.

Das Thema Audios hingegen hat sich Gordon Schönwälder von den podcast-helden.de auf die Fahne geschrieben, für das Thema Videos hab ich allerdings keinen Tipp, weil ich da selber grade noch nicht zugange bin.

4. Machen Sie sich mit Social Media vertraut

Wer Blog-Artikel schreibt (oder Audios oder Videos aufnimmt) der braucht einen Weg, seine Botschaften in die Welt zu bringen. Klar kann man hoffen, dass die Besucher schon irgendwie auf die eigene Website und den eigenen Blog finden. Tun sie auch, aber über Social-Media-Kanäle erreichen Sie mehr Menschen, in dem Sie dort einen Link zum Beispiel zu Ihrem aktuellen Blogartikel setzen.

Es gibt natürlich sehr viele solcher Kanäle und nicht jeder Kanal ist für jeden gleich gut. Dazu hat Jan Tißler vom UPLOAD Magazin einen Artikel geschrieben. Er hat nicht alle Kanäle vorgestellt, aber es ist ein erster guter Anstoß für den Einstieg in das Thema Social Media.

Mir selber hat das Buch von Jonny Jelinek: „Facebook-Marketing für Einsteiger“ für unter zehn Euro sehr weitergeholfen. Allerdings hatte ich mich von vornherein für Facebook entschieden und die anderen Kanäle auf der Seite gelassen. Man darf eines nicht vergessen: Sich auf Social-Media-Kanälen zu bewegen braucht Zeit und Engagement, da ist dann weniger oft mehr. Auf einem Kanal regelmäßig präsent zu sein, ist besser, als sich auf mehreren Kanälen nur hie und da blicken zu lassen.

Sehr gute Tipps, wie man Blogartikel schreibt, Abonnenten für einen Newsletter gewinnt (zum Thema Newsletter gleich mehr) und wie man mit Facebook umgeht, finden Sie bei Sandra Holze von likesmedia.de. Auch bei Mimi St.Clairs Onlineakademie können Sie fündig werden, wenns darum geht, sich im Internet sichtbar zu machen.

Wenn ich sage, es wäre gut, sich mit Social Media vertraut zu machen, heißt das nicht, dass Sie unbedingt dort vertreten sein müssen! Aber schauen Sie ruhig mal nach, was erfolgreiche Menschen aus Ihrer Branche dort so machen, sicher können Sie sich dadurch anregen lassen oder wenigstens für sich prüfen, ob dieser Weg für Sie passend wäre. Letztendlich hängt es auch immer von der Art Ihrer Selbstständigkeit ab und ob Sie bereit sind, Zeit in Social Media zu investieren.

5. Bringen Sie sich mit einem Newsletter in Erinnerung

Und wenn Sie dann schon Bloginhalte haben (oder Audios oder Videos), dann bietet es sich an, eine Newsletteranmeldung in Ihre Website zu integrieren. Nicht jeder abonniert Ihren Blog, freut sich aber, in regelmäßigen Zeitabständen an Ihre Bloginhalte erinnert zu werden.

Oder vielleicht haben Sie ja auch von Zeit zu Zeit besondere Veranstaltungen wie Vorträge oder Workshops? Das sollte dann schon in die Welt getragen werden. Denn wenn es "nur" auf der Website steht, wird es nicht immer so zur Kenntnis genommen, wie Sie sich das wünschen.

Oder gibt es vielleicht bestimmte Dinge zu kaufen bei Ihnen? E-Books oder Produkte? Gibt es zu bestimmten Zeiten besondere Angebote? Ein Newsletter, der mit wertvollen Inhalten bestückt ist, darf immer auch Werbung für eigene Kurse und Produkte beinhalten. Nur einen reinen Verkaufs-Newsletter, der ist meist weniger günstig - außer Sie betreiben ausschließlich einen Shop.

Hallo ... sind Sie noch da?

Das alles hört sich natürlich für jemanden, der just am Start seiner Selbstständigkeit steht, nach sehr viel an, was es da zu tun gibt. Je nachdem, wie man selber gestrickt ist, könnte einen da schnell wieder der Mut verlassen (und prompt fällt man wieder in sein „ich kann mich nicht verkaufen“ zurück). Aber Sie sollen das auch nicht an einem Wochenende schaffen. Gehen Sie es Schritt für Schritt an.

Bei mir hat sich alles langsam nacheinander entwickelt. Nachdem ich 25 Jahre ohne  moderne Medien auskam, wusste ich dann um die Jahrtausendwende dass es Zeit war, mit einer Website online zu gehen (oder sagen wir mal so: ich musste einsehen, dass das Internet dabei war, das gute alte Branchenbuch und die Anzeigen in Stadtmagazinen zu ersetzen).

Nach und nach kam ein Newsletter dazu, eine Unternehmensseite auf Facebook und ein Blog. Wo auch immer ich Hilfe brauchte, habe ich sie gesucht und gefunden. Das alles ist nicht über Nacht entstanden und ist im Übrigen auch nicht in Stein gemeißelt. Die Zeit läuft derart schnell, dass morgen auch wieder einiges anders sein kann.

Besonders wichtig für mich war aber die Erkenntnis, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein, sondern darum rauszugehen, sich auszuprobieren und zu sehen, was passiert.

Meine Erfahrungen mit der Welt da draußen sind zu 99% positiv, wovor sollte man also Angst haben? Es sind nur alte Glaubensmuster, mit denen wir uns zurückhalten. Glaubensmuster aber können wir verlernen Lächelnd , und sich zeigen ist eine Fähigkeit, die man wie jede andere Fähigkeit dadurch erwirbt, in dem man´s einfach macht.

Machen Sie also einen ersten Schritt in die Öffentlichkeit und zeigen Sie, was Sie der Welt zu geben haben - der Rest ergibt sich dann beim Gehen. Und wenn ich Sie astrologisch dabei unterstützen kann, tue ich das gerne!

Hier die zum Thema passende Beratung:

Dieser Artikel wurde am 13.04.2015 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

Zurück

Kommentare

Kommentar von Gabriele Burkard |

Vielen Dank, liebe Sylvia, dass Du Dein Wissen so großzügig teilst!
Herzlichen Gruß
Gabriele

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Gabriele,

gerne - wenn ich was weiß zu einem Thema, dann immer!

Liebe Grüße

Sylvia

Kommentar von Kathrin |

Vielen Dank Ihr persönliches Schreiben. Ich selbst bin fast 40 Jahre und seit 5 Jahren pensionierte Polizistin. Gern würde ich mehr Autonomie in mein Leben bekommen aber irgendwie stagniere ich. Mir gefällt wie und was Sie Schreiben.

Antwort von Sylvia Grotsch

Liebe Kathrin,

vielen Dank für Ihr Feed-Back. Manchmal hilft es, jeden Tag einen kleinen Schritt zu mehr Autonomie hin zu machen.

Herzlich

Sylvia Grotsch

Kommentar von Natalie Schnack |

Liebe Sylvia,

herzlichen Dank für diese wunderbare Empfehlung!
Und dafür, dass Du so viel den Menschen gibst :-)

Herzliche Grüße
Natalie

Einen Kommentar schreiben

Bitte keine Firmen im Namensfeld und keine Webadresse oder sonstige Eigenwerbung im Kommentar.

Ihre eigene Webadresse können Sie gerne im Feld "Webseite" eintragen.

Wenn Sie hier einen Kommentar schreiben, werden folgende Daten von Ihnen gespeichert: gewählter Benutzername, Datum und Uhrzeit des Kommentars, E-Mail-Adresse, anonymisierte IP-Adresse.

(bitte mit http://)