ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Mein Blog in 2014 – und was jetzt kommt

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 6)

Irgendwann im Sommer 2013 hatte ich die Idee, einen Blog einzurichten. Auf meiner damaligen Website versteckte sich unter „Artikel“ so manches, was ich seit ein paar Jahren via Newsletter in die Welt geschickt hatte. Aber wer schaut schon groß nach, was unter einem Menupunkt „Artikel“ zu finden ist? Heutzutage hat man Blogs. Also musste ein solcher her, und im Februar 2014 ging er mitsamt einer neuen Website online.

Ich war mir nicht sicher …

Mit ein wenig Bauchschmerzen, um ehrlich zu sein. Denn Bloggen macht nur Sinn, wenn man Artikel in regelmäßigen Zeitabständen veröffentlicht. Ich schrieb zwar bereits jeden Monat einen Artikel für meinen Newsletter, aber ein Blog verlangt ein ganz anderes Engagement. Da sollte man – je nach Thema natürlich – doch wenigstens zweimal im Monat etwas schreiben, besser noch jede Woche. Abgesehen davon, dass Schreiben Zeit braucht, hatte ich doch einen gewissen Bammel, dass mir vielleicht nicht genug einfallen würde.

Aber nicht nur das. Mir waberten da so seltsame Gedanken durch den Kopf wie: "Das interessiert doch keinen ...", "ist doch eh alles schon gesagt ..." und "vielleicht fallen die Leut´über mich her und zerreißen mich ...". Schon interessant, welche Gespenster sich da in einem regen, wenn man mal anfängt, sich mehr nach draußen zu zeigen Lächelnd .

Trotzdem war da etwas in mir, was nach einem Blog drängelte …. aufhören, sagte ich mir, könnte ich ja immer noch, schließlich bin ich ein freier Mensch. Ich surfte, guckte und las also nach, wie andere das machen und landete mal wieder bei Gitte Härter von der himbeerwerft.de, die gerade das für mich passende E-Book im Angebot hatte: „Bloggen für blutige Anfänger“ (soviel ich weiß, gibt es das E-Book nicht mehr).

Es dauerte dann auch nicht lange und ich saß in mehreren ihrer Online-Workshops. Lies mich „einweihen“ Lächelnd , wie man am besten einen Blog aufbaut und bestückt und wie man mit viel Spaß an der Sache regelmäßig Artikel schreibt, ohne unter Zeitdruck zu geraten.

Überraschung: Kein Mangel an Ideen

Das Überraschendste dabei war für mich, dass die ersten Blogbeiträge automatisch neue Themen hervorbrachten, über die ich schreiben könnte. Da ich aber als Astrologin und Coach arbeite, habe ich mir nach einer gewissen Zeit eine Disziplin auferlegt, um nicht pausenlos meiner neuen Liebhaberei zu frönen. Einmal pro Woche, am Freitag, erscheint das „astrologische Stimmungsbarometer für das Wochenende“ (sehr beliebt bei meinen Facebook-Fans), und einmal pro Woche, meist am Anfang, poste ich einen Artikel.

Mal nehme ich dabei ein Horoskop unter die Lupe, mal schreibe ich zur Zeitqualität. Oder es gibt es ein Beispiel, an dem man schön erkennen kann, was Astrologie dazu beitragen kann, unser Leben zu verbessern. An Ideen – und das war das, was ich am meisten befürchtete – mangelt es also nicht. Zumindest bis jetzt nicht, und das mit meinen merkwürdigen Gedanken hat sich dann auch sehr schnell erledigt.

Was sagt die Statistik?

Wer schreibt, möchte natürlich auch gelesen werden, und jeder Blogger will wissen, ob sein Blog überhaupt besucht wird. Zu sehen ist das natürlich an den Kommentaren, die unter den Blogbeiträgen stehen. Doch die Kommentare täuschen! Ja, es gibt Blogs, da wimmelt es von Kommentaren, meiner zählt nicht dazu. Auch viele andere Blogs, die ich lese, haben nur wenige Kommentare, und auch ich selber hinterlasse nur selten einen Kommentar in einem Blog (auch dann nicht, wenn ich einen Artikel wirklich klasse finde). Das ist keine böse Absicht, ich denk oft einfach nicht dran.

Gerade für diese Blogger ist es wichtig, an ihren Blog ein Statistik-Tool dranzuhängen, denn die Statistik der Seiten-Aufrufe spricht eine deutliche Sprache. Im Februar 2014, im Startmonat, konnte ich 6.052 Seitenaufrufe verzeichnen, im Dezember des gleichen Jahres dann schon 17.540. Ich kann an der Statistik auch sehen, dass die einzelnen Artikel nicht einfach nur aufgerufen, sondern auch gelesen werden (nein, keine Angst, in so einer Statistik kann man natürlich nicht sehen, wer den Blog besucht hat).

Ich bin platt! Und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre Besuche hier bedanken!

Die konkreten Zahlen sind aber eher zweitrangig. Was mich viel mehr interessiert ist, ob die Seitenzugriffe wachsen, stagnieren - oder zurückgehen. Auch wenn im Februar 300 Zugriffe zu sehen gewesen wären und im Dezember dann 1000 (oder auch nur 500) – auch das wäre für mich eine Motivation, weiterzumachen.

Vertrauen, dass es läuft

Ob ich einen Plan habe mit meinem Veröffentlichungen? Einen Zeitplan ja (zweimal die Woche), einen Themenplan nein. Der „Wochenendbericht“ macht hier eine Ausnahme, alles andere lasse ich einfach kommen. Mein Blog ist auch meine Spielwiese, auf der ich mich nach Lust und Laune bewegen möchte. Die Themen kommen schon zur richtigen Zeit zu mir, und sollte ich wirklich mal nicht wissen, worüber ich schreiben könnte, hab ich natürlich Vorräte Zwinkernd !

Summa summarum haben mich meine Erfahrungen mit meinem Blog voll ermutigt, also mache ich weiter. Gleichzeitig locken mich aber auch neue Dinge.

„Schreiben lassen…“

Neulich wurde ich in einem Gespräch per Zufall an etwas erinnert, was mich schon vor zwanzig Jahren faszinierte: Eine Schreibsoftware. Man diktiert dabei in ein Mikrofon – und der Text erscheint auf dem Bildschirm. Eine sehr verführerische Sache für mich, zumal ich gerne Tippfehler mache (und überlese). Jedenfalls - den begeisterten Stimmen auf amazon zu folgen - funktioniert die Schreibsoftware DRAGON heutzutage weitgehend tadellos und macht offenbar das Schreiben zu einem reinen Vergnügen.

Aber ich zögere noch. Denn wer diktiert und damit wirklich Zeit sparen will, der sollte einen Artikel mehr oder minder als Konzept im Kopf haben. Ich schreibe aber immer noch eher „chaotisch“: Ich habe eine Idee und fange das Schreiben an und aus dem Schreiben entwickelt sich dann die Struktur und das, was ich sagen will. Das ist so ungefähr die unproduktivste Art zu schreiben, die es gibt (wenn Gitte Härter das liest, dann zieht sie mir die Ohren lang). Wer hingegen einen Artikel voraus-denkt, ihn strukturiert und vorplant, spart ganz viel Zeit.

Ich werde also erst mal testen müssen, ob ich mit DRAGON wirklich klarkomme. Im besten Fall erzieht mich die Schreibsoftware, anders an meine Artikel ranzugehen, und das ist keine schlechte Aussicht. Im schlimmsten Fall schreibe ich meine Artikel weiter so wie bisher und verwende die Schreibsoftware dann mehr für  meine privaten Texte.

Wissen auf die Ohren

Außerdemm habe ich vor, mich dieses Jahr ins Thema „Podcasten“ einzufuchsen. Bei einem Podcast spricht man das, was man zu sagen hat, ins Mikrofon, und wer´s hören will, spielt dann die Aufnahme einfach ab. Das ist ganz wunderbar für diejenigen, die gerne Radio hören - ich zum Beispiel lasse oft Podcasts neben meiner Hausarbeit laufen (Auto habe ich keines, aber auch da kann man – entsprechende Ausstattung vorausgesetzt – Podcasts anhören).

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich in einem Podcast viel mehr an Information unterbringen lässt und dass ein Podcast eine Person für den Leser "fassbarer" macht. Um das Ganze möglichst professionell über die Bühne zu bringen, sollen die Podcasts nicht nur hier in meinem Blog zu finden sein, sondern auch auf iTunes, wo sie auch abonniert werden können.

Das ist aber auch schon alles, was ich bislang weiß. Wie´s genau geht, davon habe ich noch keinen blassen Schimmer (bei meiner Idee, einen Blog zu eröffnen, ging es mir aber auch nicht anders). Schauen wir mal, wann ich dann das erste Mal „on air“ bin, dieses Jahr soll es auf jeden Fall sein!

Möchten Sie über ein bestimmtes Thema etwas lesen oder in Zukunft vielleicht sogar hören? Dann schreiben Sie es mir doch einfach unten in die Kommentarfunktion rein (oder eine Mail)! Ich freue mich über Ihre Vorschläge!

 

Dieser Artikel wurde am 13.01.2015 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Joona |

Schon länger gehöre ich zu Ihrer regelmäßigen Leserschaft und finde Ihre Beiträge sehr informativ. Ich mag Ihre sachliche und schnörkelose Art, die Dinge beim Namen zu nennen und kann Ihnen nur zu damaligen Blogentscheidung gratulieren. Mein Blick auf die Astrologie hat sich u.a. durch Sie enorm verändert. Gern mehr davon und weiter so !
Herzliche Grüße Joona

Antwort von Sylvia Grotsch

Vielen Dank Joona, ich freue mich natürlich sehr, dass Ihnen der Blog gefällt!

Liebe Grüße

Sylvia Grotsch

Kommentar von Angelika Dau |

Mensch Sylvia, ich bin sprachlos :) toll das du dich noch so für all diese technischen Neuerungen interessierst!!! Ich bin da schon öfter leicht überfordert. :( Und was das "Schreiben" anbelangt, ich merke das beim Schreiben plötzlich mein Stift oder die Tasten ( je nachdem wo ich schreibe ) sich verselbständigen. Ich habe manchmal das Gefühl, da schreibt noch jemand mit..... ob das beim Sprechen auch so wäre????? Für mich ist Schreiben mein Medium. Aber ich finde deine Ideen schon toll, mach weiter so :) :) :)

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Angelika Lächelnd,

ja, das mit dem "Verselbstständigen" kenne ich auch. Das ist ja das Tolle am Schreiben, dass man sich auf eine Instanz in sich verlassen kann (wer auch immer diese Instanz ist), die mithilft. Das "Verselbstständigen" beim Sprechen kenne ich aus meinen Kursen mit Euch ... wie oft hab ich was gesagt, wo ich hinterher dachte, schade isses, dass ich das nicht aufgenommen habe ...

Das mit der Technik ist so eine Sache: Ich bin oft platt, was es heute alles gibt und womit die jüngere Generation fast selbstverständlich aufwächst. Da muss ich nun nicht unbedingt 1:1 hinterher, aber das Reinfuchsen in eine neue Technik, wenn sie mir nutzt, das mach ich dann schon gerne und hält mich hoffentlich fit im Kopf! Und es gibt sehr sehr viele hilfreiche Geister, die einem alles beibringen können. Ich hab nicht mehr den Ehrgeiz wie früher, immer alles alleine zu können ...

Liebe Grüße!

Sylvia

Kommentar von Claudia |

Liebe Sylvia,

ich bin von jeder Technik, wenn sie praktisch und hilfreich ist, begeistert. Meine Homepage habe ich auch in Blogform verändert. Mein hilfreicher Engel ist mein ältester Sohnemann. Danke den Tipp für das Schreibprogramm, werde ich mir gleich mal näher betrachten. Und wenn ich nicht schon meine Berufung gefunden hätte, dann würde ich Astrologie lernen wollen. Ich finde es total spannend was Sie immer kundgeben und erklären, da komm ich als Laie gut mit :)

Fröhliche Grüße
Claudia

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Claudia, ich freue mich, dass Sie als Laie auch von meinem Blog profitieren. Denn das liegt mir besonders am Herzen, dass auch die etwas mitnehmen können, die keine weiteren Kenntnisse in Astrologie habe.

Und ja, die heutige Technik ist einfach faszinierend. Es liegen Welten zwischen der Zeit, als ich als Astrologin begonnen habe (vor 30 Jahren) und heute.  Noch faszinierender finde ich die jungen Menschen, für die das Händling total selbstverständlich ist. Schön, dass Ihr Sohn Sie hier unterstützt!

 

Herzlich

Sylvia Grotsch

Kommentar von Sylvia Geiss |

Liebe Frau Grotsch,

ich finde Ihren Beitrag zum Thema "Bloggen" super. Ja, in der Tat geht ohne Bloggen heut zu Tage nichts mehr. Das habe ich nun endlich eingesehen und meinen eigenen Blog im Bereich "Stressbewältigung" im Januar gestartet. Das Bloggen klappt ganz gut, und auch bei mir stehen die Themen Podcasts und Videos in absehbarer Zeit noch an. Es macht aber super viel Spaß, sich damit zu beschäftigen.

Und was das Schreiben angeht: Da geht es mir genauso wie Ihnen, mir fällt spontan ein Thema ein, und über das schreibe ich dann. Beim Schreiben kommt dann die Struktur und alles Weitere. Ich finde nicht, dass das mehr Zeit kostet, denn wenn es fließt, dann fließt es, und damit fahre ich am besten.

Ich finde Ihre Homepage toll, und bin sehr davon inspiriert.

Viele liebe Grüße

Sylvia Geiss

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Fraz Geiss,

vielen Dank für ihr nettes Feed-Back! Ich wünsche ihnen ganz viel Erfolg mit Ihrem Blog. Eine der wichtigsten Eigenschaften, die hier verlangt sind, sind Geduld und Ausdauer (ich sag mal so: Tierkreiszeichen Schildkröte .... Lächelnd ).

 

Herzlich,

Sylvia Grotsch

Kommentar von Ursula Ortmann |

Liebe Sylvia
ich bin schon lange facebook-Freundin und habe mich heute erst auf der schönen Blogseite umgesehen. Man muss nicht jedes Mal einen Kommentar hinterlassen, aber ein "gefällt mir" fänd ich doch ganz nett, wenn die Funktion angeboten wird. ;) Leider fand ich unter den bisher gelesenen Artikeln nicht diese Möglichkeit.
Liebe Grüsse
Ursula

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Frau Ortmann,

ich freue mich, wenn Sie auf meinem Blog fündig werden:-).

Der "Like-Button" ist so eine Sache. Man glaubt gar nicht, wie viele Stolpersteine es im deutschen Recht gibt, über die man fliegen kann. Nach längerem Gespräch mit meinem Webprogrammierer haben wir daher auf diesen erst mal verzichtet, auch wenn er auf vielen Seiten im Netz zu finden ist. Ich werde ihn aber destowegen noch mal ansprechen. Danke für Ihren Hinweis.

Ansonsten habe ich einem "Teilen-Button", aber den meinten Sie wahrscheinlich nicht.

Herzliche Grüße

Sylvia Grotsch

Kommentar von Ursula Ortmann |

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um den like-button von facebook .... Link entfernt ....
und nicht um ein "gefällt mir", wie er z.B. unter meinen Artikeln steht.
Einen Teilen-Button hab ich gar nicht gesehen, muss doch mal Brille aufsetzen. ;)

Antwort von Sylvia Grotsch

Ja, ich weiß, es gibt unter Arikeln "like-buttons", auf die mein Webprogrammierer bewusst verzichten wollte. Ich werde das aber noch mal mit ihm besprechen!

Der "Teilen-Button" steht oben, am Anfang des Artikels, allerdings gibt es manchmal Probleme damit, welches Bild sich FB zum Artikel rausgreift. Also nicht wundern ...

Herzlich, SG

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