ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Zeit Träume zu verwirklichen - und was das für Sigmar Gabriel bedeutet

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 6)

Wir haben seit Oktober letzten Jahres eine sehr spannende Konstellation am Himmel: Saturn macht einen Aspekt (=rote Linie) zu Neptun. Damit sind Neptun und Saturn derzeit miteinander verbunden und zeigen eine Zeitqualität mit besonderen Chancen und Herausforderungen an.

Aktuelle Saturn-Neptun-Verbindung

Man kann eine Konstellation, wie die Saturn-Neptun-Verbindung, nicht auf eine Aussage reduzieren, denn sie hat - wie jede andere Konstellation in der Astrologie auch - mehrfache Bedeutungen.

Das liegt daran, dass Saturn und Neptun bestimmte Themen in sich vereinen, so dass die Kombination der beiden mehrere Interpretationen zulässt.

Trotzdem gibt es eine Kernaussage in dieser Konstellation:

  • Saturn steht für unsere Realität, so wie wir sie uns geschaffen haben, mit den Strukturen, aber auch Pflichten, die uns Sicherheit und auch Orientierung im Alltag geben. Zu Saturn gehört alles, was derzeit „fest“ ist: unser Job, unsere Beziehungen, aber auch Gewohnheiten, die wir selbst geschaffen haben.
  • Neptun hingegen steht für unsere Sehnsüchte, unsere Träume und für all die Fantasien, denen wir folgen würden, wenn wir nur könnten, wie wir wollen …
  • Das Besondere dieser Konstellation liegt in der enormen Unterschiedlichkeit dieser beiden Planeten: Saturn steht für die Anpassung an Forderungen, die von außen an uns herangetragen werden, er steht aber gleichzeitig auch für Forderungen, die wir selbst an uns stellen. Neptun hingegen drängt uns, unserer inneren Stimme und unserer Sehnsucht nach Alternativen zu folgen, die wir bislang noch nicht realisiert haben.

Ein Kurswechsel steht an

Damit haben wir bis Ende Oktober diesen Jahres die Chance, uns zu fragen, ob unsere tägliche Realität mit ihren Pflichten und Verantwortlichkeiten im Einklang steht mit unseren Träumen von einem erfüllten Leben.

Nach meiner Erfahrung ist das oft nicht der Fall, weil vielen von uns bereits früh bestimmte Maßstäbe, wie das Leben auszusehen hat, aufoktroyiert wurden. Träume verwirklichen? Wo kommen wir denn da hin, wenn da jeder tun würde?!

[Allerdings gibt es auch sehr beeindruckende Beispiele, wie Menschen ganz konsequent und auch erfolgreich ihrer inneren Sehnsucht und Stimme folgen und sich eben nicht in das Korsett gesellschaftlicher Erwartungen pressen lassen]

Nun müssen wir nicht fürchten, dass es darum ginge, unser Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Aber es ist derzeit ratsam, sich mal in einer ruhigen Stunde seine Verpflichtungen anzuschauen und sich zu fragen, was davon man gerne sein lassen würde.

Natürlich kommt hier oft der Einwand „Ich würd´ ja gerne, aber das geht nicht, weil …“ Ja, wir haben viele gute Gründe, so zu leben, wie wir gerade leben. Trotzdem zeigt die Konstellation, dass jetzt genau die Zeit da ist, anzuhalten und einen ehrlichen Blick auf sich selbst zu werfen.

Dabei könnt es hilfreich sein, sich diese Fragen zu stellen:

  • Wo erfülle ich äußere Verpflichtungen nur noch zum Schein, weil ich innerlich bereits gekündigt habe?
  • Woraus möchte ich mich stärker lösen?
  • Welcher Sehnsucht möchte ich endlich mehr folgen?

Krankheit als Auslöser

Diese Fragen gab ich einer vierzigjährigen Klientin mit auf den Weg. In der astrologischen Beratung stellte sich nämlich heraus, dass sie eigentlich und schon immer fotografieren lernen wollte. Nicht „nur knipsen“ - wie sie sagte - wollte sie, sie hatte schon länger eine ganz bestimmte Ausbildung bei einem Profi ins Auge gefasst.

Ursprünglich war es eh ihr erster Berufswunsch, Fotografin zu werden, aber dann entschied sie sich doch für etwas „Vernünftiges“ und machte eine Banklehre. Später ließen dann ihr Job, Ihre Familie und ihr allseits sich meldender Perfektionismus einfach keine Zeit mehr, ihrer alten Liebe zu frönen.

Als sie dann krank wurde und ihr glückerweise ein Arzt ins Gesicht sagte, dass er für sie nicht allzu viel tun könne, wenn sie nicht endlich ihr Leben ändern würde, stellte sie ihre ganze bisherige Ordnung, von der sie bislang ihr Leben bestimmen ließ, auf den Kopf.

Sie verteilte rigoros bisherige Verpflichtungen (Saturn), die sie bislang widerspruchslos gegenüber Mann und Kindern auf sich genommen hatte, auf alle Schultern der Familie, um endlich mehr Zeit für ihre Wünsche zu haben (Neptun).

Heute ist sie an zwei Wochenenden im Monat ab Freitagmittag außer Haus und siehe da, der häusliche Laden läuft auf wundersame Weise auch ohne sie weiter :-)

Schrittchenweise, bitte!

Nein, ich erzähle Ihnen jetzt nicht, dass sie ihren Bankjob geschmissen, Haus und Hof verlassen und dann eine erfolgreiche Karriere als Fotografin gemacht hat. Sie ist ja gerade erst mal am Anfang!

Aber sie schrieb mir neulich eine berührende Mail: „Heute bin ich dankbar, dass mir meine Krankheit endlich den notwendig Tritt gegeben hat, denn ich war seit Jahren chronisch unzufrieden. Nachdem ich mir jetzt einfach den Raum genommen habe, etwas zu tun, von dem ich schon lange träumte, kann ich meine Familie und auch meinen Job wieder mit ganz anderen Augen sehen. Da wird sich sicher auch in Zukunft noch manches ändern, aber jetzt bin ich erst mal glücklich mit den Schritten, die ich mehr in meine Richtung gemacht habe.“

Natürlich ist es für viele von uns nicht leicht, alte Strukturen und Verpflichtungen, in denen wir uns bislang bewegt haben, einfach aufzulösen, schließlich geben sie uns Sicherheit und oft auch eine bestimmte Bedeutung.

Aber gerade unter dem Saturn-Neptun-Einfluss ist es angesagt, sich ernst(er) zu nehmen und einen Weg zu finden, mehr Raum für seine Träume zu haben...

Und was hat das alles mit Sigmar Gabriel zu tun?

Die Saturn-Neptun-Konstellation mit den oben geschilderten Themen betrifft uns einerseits natürlich „alle“, aber nicht jede/r von uns wird sie als intensiv und wirklich drängend erleben. Das wird sie erst, wenn sie in unserem Geburtshoroskop wichtige Punkte „aktiviert“.

Wir sprechen dann davon, dass der „Saturn-Neptun-Transit“ bestimmte Positionen im Horoskop berührt und uns in den angesprochen Bereichen dann zur Überprüfung auffordert, ob zwischen unseren Träumen und unserer Realität ein zu großer Spalt klafft.

Kanzlerkandidatur?

Als ich mit diesem Artikel im Kopf schwanger ging und mir überlegte, welches Horoskop ich als Beispiel anführen könnte, machte mal wieder die Frage nach der Kanzlerkandidatur von sich reden, diesmal aus dem SPD-Lager: Wird Sigmar Gabriel erneut als Kanzlerkandidat antreten?

Normalerweise steht ihm als Parteivorsitzenden diese Position zu. Gabriel selber hat dazu noch nicht klar Stellung genommen, stattdessen betonte er den Wert seines Familienlebens und dass er nicht an der Macht hängt.

Gleichzeitig machte er den Vorschlag, dass die Mitglieder der Partei über den Kanzlerkandidaten entscheiden sollten; die Genossen, die dafür in Frage kämen, haben aber schnell abgewunken.

Was das Horoskop dazu sagt

Im Horoskop von Gabriel zeigt sich derzeit etwas sehr Interessantes. Hier erst mal das ganze Horoskop (ich weiß nicht, ob die Geburtszeit wirklich korrekt ist, die aktuelle Situation spricht allerdings dafür, dass sie stimmen könnte).

Sigmar Gabriel, geboren am 12.9.1959 um 23:50 Uhr in Goslar

Hier gibt es das Horoskop zum Downloaden!

Horoskop von Sigmar Gabriel (64,7 KiB)

In der nächsten Grafik, habe ich alle Planeten weggeschaltet, damit ich Ihnen klarer zeigen kann, was da gerade Sache bei ihm ist. Ich habe nur den Tierkreis und die Häuser gelassen und im Außenkreis Saturn und Neptun, so wie sie gerade am Himmel laufen, draufgesetzt

Saturn-Neptun-Transit auf den MC

Jetzt können Sie deutlich sehen, dass die Saturn-Neptun-Konstellation einen wichtigen Punkt im Horoskop von Gabriel berührt: Oben steht der Neptun direkt auf dem „MC“, und der Saturn wirft gleichzeitig eine roten Linie auf genau die gleiche Stelle. In Fachsprache: der Saturn-Neptun-Transit aktiviert das MC.

Das „MC“ steht für unseren Beruf, für unsere Berufung und für unsere Stellung in der Öffentlichkeit. Wird dieser Punkt durch den Saturn-Neptun-Transit berührt, dann geht es um die Frage: „Wo will ich beruflich noch hin? Ist das, was ich tue, immer noch meine Berufung und was will ich in Zukunft (noch) leisten? Wofür will ich wirklich meine Kraft einsetzen und worauf habe ich keine Lust mehr?"

Egal, wie Sie oder ich Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidaten finden würden – seine ausweichende Antwort mit dem Hinweis auf seine Familie und sein Gegenvorschlag zeigen, dass es in ihm arbeitet und er noch zögert, ob er diese Aufgabe übernehmen will. Das ist zur Zeit genau die richtige Verhaltensweise!

Entscheide dich, aber dalli!

Aber in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, die dazu immer wissen will, was sie morgen zu erwarten hat, geht Zögern natürlich überhaupt nicht! Und so schreibt dann auch die BERLINER ZEITUNG am 17.5.2016:

„Gabriel hat die Entscheidung, ob er 2017 antritt oder nicht, also selbst in der Hand. Doch er muss sich bald entscheiden“.

Und genau das ist der Knackpunkt! Wenn das MC oder auch andere wichtige Punkte im Horoskop durch Saturn und Neptun transitiert werden, stehen wir in einem tiefgreifenden Auflösungs- und Umorientierungsprozess, der Zeit braucht und der mit einem „Jetzt entscheide dich mal gefälligst“ nicht wirklich zu beschleunigen geht.

Was die Entscheidung beeinflussen kann

Allerdings können sich parallel im Außen plötzlich Dinge entwickeln, die eine Entscheidung leichter machen können. So schreibt DER TAGESSPIEGEL am 20.5.2016:

„Auf allen Ebenen der Partei – in der Bundestagsfraktion, unter den sozialdemokratischen Ministerpräsidenten, in der engeren Parteiführung – gibt es Zweifel, ob Sigmar Gabriel weiterhin der richtige Mann an der Spitze ist. Verfügt er noch über das notwendige Maß an Glaubwürdigkeit, um die Partei aus der Krise zu führen?“

Da ahnt man was … solche Debatten können leicht den Rücktritt des Betreffenden auslösen. Wobei man nicht vergessen darf, dass Sigmar Gabriel auch ein Mars-Saturn-Quadrat im Grundhoroskop hat. Da kann man sehr durchhalten, sich sehr durchbeißen, selbst wenn der Ausgang ungewiss ist. Und man lässt erst los, wenn nichts mehr zu gewinnen ist.

Also: sich selber ändern oder gezwungen werden, sich zu ändern? Beides ist unter dem Saturn-Neptun-Transit möglich! Egal, was da auf der politischen Bühne geschieht- wir jedenfalls sollten wir uns die Zeit nehmen, uns mit unseren Wünschen zu befassen, alte Strukturen, Sicherheiten und Verantwortlichkeiten hinterfragen und Mut fassen, das loszulassen was schon länger nur Ballast für uns ist, um dem Leben mehr Glück hinzuzufügen - wie meine Klientin es gemacht hat.

Spüren Sie auch, dass Sie nicht mehr so funktionieren wollen wie bisher, wissen Sie aber noch nicht so genau, was Sie für sich ändern könnten? Ich unterstütze Sie gerne mit einer astrologischen Beratung, mehr Klarheit zu bekommen.

Ergänzung am 29.5.2016 um 13:17 Uhr: Gerade entdecke ich in meinem Lieblingsrestaurant eine Zeitschrift, die ich noch nie wirklich bewusst gelesen habe: "GESUND LEBEN, Das Magazin für Körper Geist & Seele" (Ableger vom STERN). Die Titelstory in der Nummer 3/2016 heißt: "Das Leben ändern". Der Artikel passt sehr schön zum Saturn-Neptun-Transit und hilft, sich klarer darüber zu werden, ob es gerade mehr um kleine Veränderungsschritte geht, die uns wieder zufriedener machen - oder ob wir doch einen größeren Schnitt machen müssten, um wieder erfüllter zu leben.

Das wollte ich Ihnen nicht vorenthalten :-)

Dieser Artikel wurde am 23.05.2016 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Claudia |

Und dann tänzelt auch noch Pluto über dem DC. Steht ja wohl auch für Partnerschaft und Öffentlichkeit ?! Wirklich keine einfache Zeit für ihn. LG

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Claudia,

ja das stimmt, habe ich allerdings ganz bewusst weggelassen, um Saturn-Neptun am MC zu zeigen.

Herzliche Grüße

Sylvia

Kommentar von Micha |

Vielen herzlichen Dank für Ihre tollen Beiträge :) Sie helfen mir wirklich regelmäßig weiter!

Antwort von Sylvia Grotsch

Vielen Dank! Da freue ich mich drüber!

Alles Gute,

Sylvia Grotsch

Kommentar von katrin |

liebe Sylvia, vielen Dank auch von mir für Ihre wertvollen Beiträge. Bei mir im Horoskop steht der Neptun gerade auf dem IC, Saturn im Quadrat zu IC und MC und Pluto. Ja, alles steht auf Wandel und das was ich fühle ist neben der Sicherheit der Unsicherheit, dass ich Zeit brauche :-) .. Ich habe vor sehr langer Zeit mal einen Astrologie Kurs bei Ihnen mitgemacht und jetzt bin ich ganz dankbar auf diesem virtuellen Wege wieder in Kontakt mit Ihnen zu sein ***herzliche Grüße, Katrin

Antwort von Sylvia Grotsch

Diese Locken, liebe Katrin und das schöne Gesicht dazu .... das kommt mir doch bekannt vor :-) Ein "Kurs-Oldie" :-), wie schön!. Ich bin so dankbar für die vielen Menschen, die ich unterrichten durfte... ihr habt alle dazu beigetragen, dass dieser Blog entstanden ist.

Schön zu wissen, dass Sie (du?) MBSR machen (und mehr), da hab ich doch gleich jemanden, den ich gerne weiterempfehle!

Herzliche Grüße

Sylvia

Kommentar von Christa graef |

Hallo, ich binde die Astrologie in meine Behandlung und Gespräche mit ein mit großer Dankbarkeit über die Einsichten. Christa

Antwort von Sylvia Grotsch

Wunderbar Frau Graef. wie die "alten" Ärzte (und geistig offenen Psychiater und Psychoanalytiker) dies auch getan haben.

Herzliche Grüße

Sylvia Grotsch

Kommentar von Hilmar Bartel |

Liebe Frau Grotsch,
da ich Saturn in Konjunktion mit Mars im 10. Haus im Geburtshoroskop zu stehen habe und Sonne in den Fischen (Neptun), fühle ich mich von Ihrer Deutung der Saturn-Neptun-Konstellation besonders angesprochen. Sonne in den Fischen symbolisiert Träume, Fantasien und Visionen, die sich mit der Realität (Saturn) nur schlecht vereinen lassen und bei mir auch zu einem schmerzhaften beruflichen Absturz geführt haben. Als Geschenke bekam ich vom Leben Desillusionierung, Nüchternheit und Mißtrauen, mich auf "unrealistische" Projekte einzulassen. So kann es auch gehen.
Herzliche Grüße,
Hilmar Bartel

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo, Herr Bartel,

ja, ein Saturn in Verbindung mit einem Mars in 10 bringt immer die Überprüfung, ob wir auf einem bestimmten beruflichen Weg weitergehen wollen/sollen - oder nicht. Und Sie haben Recht, Sie stehen - egal ob Saturn-Neptun einen Transit gerade bei Ihnen macht oder nicht - in Resonanz mit der Zeitqualität.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie aus dieser Erfahrung letztendlich eine positive Antwort gewinnen und auch eine für Sie gute Kursänderung vornehmen können.

Herzlich

Sylvia Grotsch

Kommentar von Uwe Grimm |

Hallo Frau Grotsch,
danke für Ihren inpirierenden Artikel. Als "Saturneptunier" der derzeit von fast allen großen Konstellationen selbst betroffen ist, spricht mich Ihr Artikel natürlich doppelt an. Hier einige Gedanken speziell zu Saturn: Natürlich steht Saturn für unsere selbst geschaffene Realität, "feste" Strukturen und Verpflichtungen. Er ist aber auch der Planet für Regeln und Gesetze. Und davon gibt es ja zweierlei: Einmal die gesellschaftlichen Regeln, die von außen gemacht sind und uns in Form von Forderungen und Einschränkungen begegnen und einmal unser inneres Gesetz, das mit den äußeren nicht immer (wahrscheinlich in den seltensten Fällen) im Einklang steht. Saturn ist der "Hüter der Schwelle" und steht auch für die Konzentration auf das Wesentliche und das Wesentliche ist nunmal unser Wesen. So können wir uns entscheiden, ob wir den äußeren Gesetzen, Anforderungen und Autoriäten folgen (was unser Leben wahrscheinlich sehr beschwerlich macht) oder ob wir unserem inneren Gesetz und unserer inneren Autoriät folgen und damit auch eine gewisse Leichtigkeit ins Leben holen (Saturn kann ja neuerdings schwimmen).
Machen wir letzteres, kann uns Saturn das Rückgrat und die Kraft geben, die neptunischen Träume und Sehnsüchte in der Realität umzusetzen.
Aus den sonst so gegensätzlichen Prinzipien könnten so sogar "Kooperationspartner" werden. Saturn steht für beide Seiten der Schwelle. Entscheidend ist wahrscheinlich für welche Seite wir uns entscheiden.
Viele Grüße
Uwe Grimm

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Herr Grimm,

dem habe nichts hinzuzufügen :-). Denn wenn wir beginnen, Träume zu verwirklichen, das zu verwirklichen, was uns am Herzen liegt, dann hören wir nicht nur auf Neptun (Träume), sondern beginnen auch, nach unserem "inneren Gesetz" (Saturn) zu leben. Womit im übrigen äußere Gesetze nicht wegfallen (ich muss immer noch die Steuererklärung pünktlich abgeben). Wichtig ist, dass wir nicht zulassen, dass die äußeren Verpflichtungen unsere Träume und unser inneres Gesetz ersticken. Ohne die konstruktive Seite des Saturn gäbe es in der Tat keine "Selbstverwirklichung".

Schöner Beitrag von Ihnen!

Herzlich

Sylvia Grotsch

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