ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Die USA-Wahl / Teil 3: Der Wahltag

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 2)

Für diesen Artikel brauchen Sie astrologische Grundkenntnisse. Alle anderen lesen am besten mit einem Auge quer, das Ergebnis habe ich in Kästchen gepackt.

Wahlprognosen sind sehr kniffelig. Ich geh aus den bisherigen Untersuchungen davon aus, dass die Demokraten gewinnen werden. Wieso und warum können Sie hier noch mal nachlesen:

Wie sieht der 8. November aus?

Nun hab ich mir im dritten Schritt mal den Wahltag selber vorgenommen.

Um ehrlich zu sein, so richtig „spricht“ das Ding aber nicht zu mir :-). Ich könnte jetzt was reininterpretieren, was man aber tunlichst nicht machen sollte, schon gar nicht darf man seine eigenen politischen Ansichten in eine Interpretation reinmischen.

Bei einem Gedanken möchte ich Sie aber doch gerne mitnehmen. Die Wahl beginnt in dem Riesenland USA mit seinen unterschiedlichen Zeitzonen zu unterschiedlichen Zeiten. Das erste kleine Dörfchen, das wählen darf, ist Dixville in New Hampshire, die Wahl in Dixville gilt damit als der offizielle Startschuss zur Wahl.

8.11.2016, 00:00 ETD, Dixville, New Hampshire / USA

Zu Beginn der Wahl steht der Mars auf 29 Grad Steinbock, damit steht er am Ende des Tierkreiszeichens. Mars steht für Aktivität, Durchsetzung, Kampf, Handlung und Aktion.

Wenn dann die Wahl in den anderen Staaten beginnt, fängt der Mars an, in das nächste Zeichen, in den Wassermann zu wechseln. Was da heißt, dass am Ende der Wahl der Mars nicht mehr da steht, wo er am Anfang stand. Es kommt also während der Wahl zu einem Wechsel.

Es kann also sein, dass der Tag auf eine Weise beginnt - und auf eine ganz andere endet. Und der nächste Tag sieht auch seltsam aus: Der Mond steht dann nämlich in Konjunktion mit dem Neptun und dem südlichen Mondknoten. Der Mond steht auch für das Volk. Was ist da am nächsten Tag? Unklarheit, Verwirrung, Enttäuschung oder fühlt man sich hintergangen und betrogen?

Auffällig ist das schon, was ich aber erst mal nur zur Kenntnis nehme. Die Wahl und ihr Ausgang wir uns dann schon zeigen, wie wir diese beiden Faktoren - wechselnder Mars und Mond in neptunischem Nebel - deuten können.

Was der Tag über Trump und Clinton aussagt

Als nächstes fällt mir noch etwas auf: Ich hatte ja im ersten Teil dieser Reihe bereits geschrieben, dass Donald Trump am Wahltag ein Sextil des transitierenden URANUS auf seine Sonne hat, leider hatte ich vergessen zu schreiben, dass der Uranus gleichzeitig ein schönes Trigon auf den Mond macht.

Tagestransite ab Mars auf Trumps Horoskop

Nun sind Uranus-Transite fantastisch dazu geeignet, sich frischen Wind um die Nase wehen zu lassen. Sie sind bestens geeignet, auf einen neuen Zug aufzuspringen, der Abwechslung und Aufregung ins Leben bringt. Da die Sonne angetriggert wird, bekommt man hier auch gerne „plötzliche“ (Uranus) Anerkennung (Sonne) und gewinnt rasch das Volk für sich (Mond). Das alles haben wir die letzten Monate beobachten können, egal, ob uns das schmeckt oder nicht.

Jetzt frage ich mich aber, ob das wirklich ein Transit ist, unter dem jemand bereit ist, für mehrere Jahre eine große Verantwortung zu tragen. Es ist doch eher so, dass der Uranus-Transit eine Art Feuerwerk ins Leben bringt, Aufregung und Adrenalin pur - aber das anschließende „Schwarzbrotkauen“, Pflichten übernehmen und sich für das Wohl anderer einsetzen, das ist nicht so sehr die Domäne von Uranus. Uranus jongliert gerne mit etwas Neuem, von sich festlegen und arbeiten hat hier aber niemand etwas gesagt :-)

Damit wir uns richtig verstehen: Uranus macht nicht faul, darum geht es nicht. Aber er sucht den Wechsel, das Andere, das Aufregende - und das kann dann ein paar Tage später schon wieder ein neuer Schmetterling sein, dem man hinterher jagen möchte. Dass dieser Transit Trump in helle Aufruhr und freudige Erregung versetzt hat, kann ich gut nachvollziehen, ob das Amt ihn dann genauso im Sekt baden lässt, wie der Wahlkampf, wage ich zu bezweifeln.

Trump jedenfalls hat am Wahltag keine wirklich überzeugenden Saturn-Transite. Ja, der Saturn wandert auf den Mond zu, aber er ist mir noch zu weit weg, die Wirkung ist mir hier noch zu schwach.

Ganz anders bei Clinton. Wir haben von ihr zwar keine genaue Geburtszeit, trotzdem können wir das Tageshoroskop auf ihre Tageskonstellationen vom 26.10.1947 legen.

Tagestransite ab Mars auf Konstellationen von Clinton

Und siehe da, sie hat einen sehr deutlichen SATURN-Transit, der die Übernahme eines staatlichen Amtes möglich macht.

Saturn transitiert ihre „beinharte“ Saturn-Mars-Pluto-Verbindung, diese Verbindung war es schon, die ihr half, die Angriffe von Trump durchzustehen. Die Frau weiß, was sie will, die lässt sich nicht beirren (ob das dann gut oder schlecht für die USA und den Rest der Welt sein würde, das lassen wir an dieser Stelle mal offen), die beißt sich durch. Saturn-Transite geben dann oftmals die Belohnung fürs Durchhalten.

Aber ein Wahlsieg ist davon abhängig, ob die Saturn-Mars-Pluto-Konstellation eine Beziehung zum MC beziehungsweise zum 10. Haus hat, was wir nicht wissen, weil wir Clintons Geburtszeit nicht kennen.

So betrachtet spricht der Wahltag eher für Clinton (wenn wir nur ihren Saturn-Transit anschauen) als für Trump. Und trotzdem bin ich auf jede Überraschung (siehe oben) vorbereitet.

Dieser Artikel wurde am 07.11.2016 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Claudia |

Ich denke, es wird Clinton. Und ich wünsche mir, dass sie ihr Herz und Seele mal ganz ausschwingen lässt. Die Anfänge ihrer juristischen Laufbahn lassen ja ahnen, was da so klopft :-)
Ich hoffe, sie nutzt die politische Tür, die sich öffnet für eine deutliche Verschärfung der Waffengesetze und nimmt Bernie Sanders mit ins Boot! Sonst wird dieses Land sehr schweren Zeiten entgegenblicken

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Claudia,

es war für mich interessant zu sehen, was durch diesen Wahlkampf alles "nach oben" kam. Ich hab zum ersten Mal wirklich mitgekriegt, was in diesem Land kocht! Genau das sind Pluto-Uranus-Zeiten: Alles, was im Schatten liegt (Pluto) wird taghell (Uranus) erleuchtet.Und jetzt kommt es darauf an, was "the next president" daraus macht.

Herzlich

Sylvia

Kommentar von Claudia |

Liebe Sylvia,
ja so ist es. Schon seltsam: da geht der Friedensnobelpreisträger Obama - die Lichtgestalt - und nun das! Ich meine nicht, dass er Schuld trägt. Ich kriege nur vieles nicht mehr zusammen. Das geht den Leuten dort wohl auch so. Die USA wirkt so kaputt wie die SU 1989.
LG

Antwort von Sylvia Grotsch

Ja, es ist ein Kippen von Uranus in den Pluto ... die Zeit ist echt herausfordernd, und wir brauchen vielleicht noch viele viele Pluto-Uranus-Runden, bis wir da sind, wo wir gerne wären...

Leider kursieren über die USA mindestens zehn Geburtszeiten, wäre auch mal interessant zu sehen, durch welche Prozesse das Land - unter astrologischen Gesichtspunkten - geht.

LG

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