ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Kommt der nächste heiße Sommer? Astrologische Betrachtungen

Fotoquelle: pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 0)

Für diesen Artikel sind astrologische Grundkenntnisse zu empfehlen. Das "Fazit" (siehe Kasten unten im Text) versteht man aber auch ohne.

In meiner Kindheit (nach dem zweiten Weltkrieg) waren die Sommer heiß und zwar sehr heiß. Natürlich nicht durchgehend, aber immer heiß genug, um uns Kinder in der Schule ganz oft mit „hitzefrei“ zu beglücken und die Ferien im Schwimmbad verbringen zu können. Außerdem erinnere ich mich an viele Nächte, in denen ich nicht schlafen konnte und in denen mir meine Mutter ein Wännchen mit Wasser vors Bett stellte, damit ich wenigstens meine Füße reinhängen konnte, wenns zu schlimm mit der hitzebedingten Schlaflosigkeit wurde.

Aber ich kann mich zusätzlich auch an sehr heftige Gewitter erinnern, bei denen es dann kräftig regnete, zum Teil mit verheerenden Überschwemmungen.

Das Wetter ist zurzeit der Superstar. Denn es ändert sich. Ja, weil das Klima sich immer ändert und das schon seit Jahrtausenden. Sicher hat auch unsere Lebensweise hier einen gewissen Einfluss, aber das Wetter ändert sich vornehmlich deshalb, weil das Klima noch nie eine Konstante war.

Ich will mich hier nicht weiter in die Klimadebatte reinhängen. Wer aber zur aktuellen medialen Darstellung der Themen Klimawandel, Greta Thunberg und Freitagsdemonstrationen sich noch andere Sichtweisen anhören möchte, dem empfehle ich den Youtube-Kanal von Axel Burkart. Nicht nur, dass hier sehr unaufgeregt interessante Fakten zum Thema Klima diskutiert werden, die anders sind, als die abends in der Tagesschau - auch die spirituelle Sicht von Axel Burkart auf das, was auf unserer Welt gerade so abgeht, hilft zu verstehen, wo der Entwicklungsweg für uns hingehen soll.

Was kann die Astrologie zum Thema Wetter sagen?

Ein Meister in Sachen Wetterprognosen war Wolfang Döbereiner, der leider nicht mehr unter uns weilt. Denn wenn die Regel: „Wie oben, so unten“ gilt, warum sollte man dann nicht auch Wettertendenzen voraus sagen oder doch wenigstens erklären können?

Ich selber bin keine Wetter-Astrologin. Im Grunde hat mich das Wetter unter astrologischen Gesichtspunkten nie interessiert, ich kann mich also nicht rühmen, über Jahre das Wetter beobachtet und mit astrologischen Gegebenheiten verglichen zu haben.

Ich gebe hier also nur ein paar Gedankenanstöße zum Thema „heißer Sommer 2018“ und wie es in 2019 aussehen könnte. Ich würde mich freuen, wenn die Astrologie-Kundigen unter Ihnen mitdiskutieren, wir können nur voneinander lernen.

Schauen wir uns einfach mal an, wie die Konstellationen im Sommer 2018 aussahen. Dazu habe ich das Horoskop auf den Sommeranfang erstellt.

21. Juni 2018, 12:07 Uhr in Berlin

Als Erstes fällt auf, dass der Planet URANUS bereits am 15. Mai 2018 in das Tierkreiszeichen Stier gewandert war. Der Uranus hat den Stier dann am 6. November 2018 wieder kurzfristig verlassen (er ging „zurück“ in den Widder), um dann am 6. März 2019 endgültig in den Stier einzutreten.

Die Wanderung von Uranus durch ein Zeichen dauert immer sieben Jahre und bringt drastische Veränderungen in genau den Themen, für die das betreffende Tierkreiszeichen steht.

Nun hat dieser Planetenwechsel natürlich mehrfache Bedeutung, aber eines stimmt gewiss: dass es zu plötzlichen und einschneidenden Veränderungen (Uranus) in der Natur (Stier) kommt. Extreme (Uranus) in den Naturerscheinungen sind daher zu erwarten. Mutter Erde verändert sich also - auch ganz ohne uns.

Neben Uranus in Stier, der schon per se eine Wetterveränderung erwarten lässt, können wir uns die „Hitzeplaneten“ im Horoskop für den Sommer 2018 anschauen. Hitzeplaneten sind Sonne, Mars und Jupiter.

  • Die Sonne steht am 21. Juni immer auf null Grad Krebs, man kann hier also nur schauen, ob es besondere Aspekte auf die Sonne gibt. Die Sonne macht zu Sommerbeginn 2018 ein Sextil, also einen harmonischen Aspekt zum Uranus im Stier.
  • Mars in Wassermann pendelte vom 17. Mai bis Anfang Oktober im Quadrat zu Uranus, gleichzeitig steht
  • Jupiter steht von Mitte Juni bis Mitte Juli im Quadrat zu Mars, das sich dann nochmal von Anfang November bis Anfang Dezember wiederholt.

Deuten lässt sich das folgendermaßen:

  • Sonne-Uranus: harmonischer Aspekt, der zwar auf plötzliche (Uranus) Hitze (Sonne) hinweist, aber in sich noch kein Extrem trägt
  • Mars-Uranus: plötzliche (Uranus) Hitze (Mars)
  • Mars-Jupiter: übertriebene (Jupiter) Hitze (Mars)

Die Atmosphäre war also aufgeladen durch zwei Feuerplaneten, die spannungsgeladen aspektiert waren - und das auf dem Hintergrund des Eintritts von Uranus in den Stier. Soweit kann ich die Wettersituation durchaus nachvollziehen.

Und wie wird es 2019?

Ich werde mich natürlich hüten, hier eine hieb- und stichfeste Prognose für 2019 abgeben! Aber ich stelle gerne ein paar Überlegungen zu den Konstellationen an:

21. Juni 2019, 17:54 in Berlin

  • Die Sonne macht keinen Aspekt
  • Mars steht im Wasserzeichen Krebs, in Verbindung zum Merkur und in Opposition zu Pluto und Saturn in Steinbock. Mars bleibt aber nicht den ganzen Sommer über im Krebs!
  • Jupiter steht im Feuerzeichen Schütze in Spannung zu Neptun in Fische.

Wenn jemand auf Hitze hinweist in diesem Sommer, dann ist es gewiss der Jupiter im Feuerzeichen Schütze, der aber in Spannung gerät zum Wasserplaneten Neptun in Fische. Auch der Mars als Feuerplanet ist durch seine Stellung in Krebs „ins Wasser gefallen“, steht aber in Opposition zu einem Saturn und Pluto, die aber durch ihre Position im Steinbock beide eher für Trockenheit stehen (Trockenheit muss nicht zwangsläufig Hitze bedeuten). Außerdem wandert er vom 2. Juli bis 17. August durch das Feuerzeichen Löwe und „feuert“ den Jupiter im Schützen an, was aber dessen Anbindung an den Neptun in Fische nicht schmälern wird.

Der Sommer könnte also wieder heiß werden, zumindest bietet er sicher viele Sonnentage - aber ich hoffe durch den Neptun-Einfluss auf Jupiter und durch den Mars in Krebs (im Sommeranfangs-Horoskop) auf mehr Niederschläge, als im letzten Jahr, auch wenn es - wie letztes Jahr - immer noch zu wenig für die Natur sein dürfte. Denkbar wäre auch, dass sich heftige Niederschläge mit hohen Temperaturen abwechseln.

Es gibt natürlich noch eine weitere Deutung: große Hitze (Jupiter in Schütze) muss mit viel Wasser (Neptun in Fische) bekämpft werden, was für vermehrte Waldbrände spricht.

Soweit zu diesem Jahr. In 2020 sieht es dann wieder anders aus, dazu dann aber vielleicht im nächsten Jahr.

Wie sehen Sie den Sommer unter astrologischen Gesichtspunkten?

Alle Texte auf meiner Website, auch einzelne Teile daraus, unterliegen dem Urheberrecht.

Dieser Artikel wurde am 06.05.2019 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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