ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Sonne-Neptun: Pausetaste drücken!

Fotoquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

von Sylvia Grotsch (Kommentare: 1)

23.2. bis ungefähr 2./3.3.2014

Gestern, am Sonntag, den 23.2 hat sich am Himmel eine exakte Konjunktion zwischen Sonne und Neptun gebildet. „Konjunktion“ heißt, dass die beiden auf dem gleich Tierkreis-Grad stehen, hier auf 5 Grad Fische. Damit steht die Sonne unter einer „doppelten“ Neptun-Beeinflussung, da Fische und Neptun ähnliche Bedeutung haben. Andauern wird diese Verbindung noch locker diese Woche und übers nächste Wochenende hinaus.

Die Planete haben immer mehrere Inhalte. Hier nur einige: Die Sonne steht für unser Bewusstsein, unser Selbstbewusstsein, für unser eigenständiges Handeln, aber auch für Egozentrik und Mittelpunktsstreben. Neptun steht für Entspannung, künstlerische Inspiration, Spiritualität und Mitgefühl. Seine negative Seite ist Illusion, Selbsttäuschung und Betrug.

Die übliche Art zu handeln, wird durch die Konjunktion mit Neptun verändert. Die Bewältigung des banalen Alltags wird jetzt eher lästig, und wer es sich leisten kann, lässt jetzt einfach mal „Fünfe grade“ sein und tritt ein paar Schritte zurück.

Auch sich klar entscheiden und sich festzulegen zu sollen,  fällt jetzt nicht so leicht. Wenn Sie sich also in einer wichtigen Angelegenheit unsicher sind, was sie tun sollen, dann warten Sie einfach noch ein paar Tage ab. Bei Sonne-Neptun täuscht man sich leicht, sieht die Dinge idealer als sie sind, glaubt an tolle Glücksfälle und wird leicht das Opfer anderer. Starten Sie daher jetzt auch besser keine anspruchsvollen Aktivitäten, die einen klaren Durchblick verlangen. Jetzt fehlt auch die Kraft für zielgerichtetes Handeln und die notwendige Konzentration. Man vergisst leicht etwas, schaut nicht so genau hin, hängt irgendwie in anderen Sphären.

Sonne-Neptun-Tage können aber auch besonders schöne Tage werden, wenn Sie sich Zeit für sich nehmen! Schwimmen gehen tut jetzt gut, in der Sauna relaxen, lockere Spaziergänge, sanfte Massagen, Obst- und Saftfasten. Oder im Café abhängen und vor sich hinträumen. Die Fischezeit fordert uns eh auf, es mal langsamer angehen zu lassen – die Konjunktion verstärkt diese Tendenz jetzt noch! Wer gerne künstlerisch aktiv ist, der merkt vielleicht eine erhöhte Phantasietätigkeit und fühlt sich wie aus anderen Sphären inspiriert. Aber auch tiefe Erlebnisse in der Meditation sind möglich.

Ansonsten lässt uns diese Verbindung sensibler und offener gegenüber anderen sein. Folgen Sie Ihrem Herzen, wenn Sie das Bedürfnis haben, jemandem zu helfen, der es braucht - und achten Sie auf Ihre Grenzen.

Wenn Sonne und Neptun sich wieder voneinander lösen, sehen wir wieder klarer, wo wir stehen und was von den Einsichten und Phantasien in diesen Tagen Bestand haben wird. Und was davon wir dann konkret anpacken werden .

Dieser Artikel wurde am 24.02.2014 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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Kommentare

Kommentar von Uwe Grimm |

Hallo Frau Grotsch,
eine wirklich sehr stimmige Beschreibung von Sonne-Neptun. So treffend, das ich daran erinnert wurde, welch immens großen Anteil die neptunischen Attribute in meinem Leben haben.
Passivität, sich zurücknehmen, sein lassen, mehrere Gänge zurückschalten, Selbsttäuschung etc. Ich habe in meinem Horoskop ein großes Dreieck zwischen Sonne in den Fischen, Mond im Krebs und Neptun im Skorpion in Konjunktion zum MC. Die ganzen Beschreibungen sind also durchaus ein Grundgefühl in meinem Leben. Sehr deprimierenend ist das Gefühl der Vergeblichkeit, nämlich dann wenn sich selbstgesteckte Lebensziele mit schöner Regelmäßigkeit in einem Meer der Kraftlosigkeit auflösen. Sehr verstärkt wird das Ganze aktuell durch einen Neptuntransit über meine Geburtssonne. Obwohl Trigonalaspekte eher als harmonisch und förderlich beschrieben werden, empfinde ich diesen Anteil eher als starke Belastung - gerade wenn es darum geht, im Alltag mit all seinen Herausforderungen zu bestehen. Die neptunischen Eigenschaften lassen sich nun mal schwer mit den Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft vereinbaren. Deshalb würde ich gerne mal einen Artikel lesen, wie man Neptun in Übereinstimmung mit Alltag, Leistung, Ziele etc. bringen kann (wenn das überhaupt geht). Interessant finde ich auch die Frage warum Neptun-Fische immer mit Schwäche bzw. -losigkeiten und nie mit Kraft in Verbindung gebracht wird? Was ist z.B. kraftvoller als das Meer (Tsunami)? Wie kann man diese Kraft in sein Leben holen?
Danke für diesen Artikel. Ihre ganze Website ist voller Inspirationen.
Viele Grüße
Uwe Grimm

Antwort von Sylvia Grotsch

Hallo Herr Grimm,

vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich kann sehr gut nachempfinden, was Sie schreiben und vielleicht nehme ich mal Ihren Impuls auf, etwas darüber zu schreiben, wie man Neptun in seinen Alltag integrieren kann, wobei - das denke ich gerade beim Schreiben - so etwas ist wohl eher etwas für ein Seminar ist. Kennen Sie Stephen Arroyo (Astrologie, Karma und Transformation) oder das Buch von Liz Greene über Neptun? Vielleicht bekommen Sie dort einige Impulse?

Ich denke mal, dass ein Tsunami nicht rein dem Neptunprinzip zuzuordnen ist, da ist eine gehörige Portion Pluto-Mars dabei. Ein Tsunami entsteht ja nicht aus dem Wasser "an sich" heraus, sondern durch unterirdische Beben, beziehungsweise tektonische Verschiebungen. Da ist eine gewaltige Kraft am Werk, von der letztendlich das Wasser bewegt wird.

Herzlich

Sylvia Grotsch

Antwort von Uwe Grimm

Hallo Frau Grotsch,

ja, die Bücher von Stephen Arroyo und Liz Greene kenne ich. Ich lese sie von Zeit zu Zeit immer wieder und - was das Schöne daran ist - entdecke jedes Mal etwas Neues (vor allem bei Stephen Arroyo).

Sie haben Recht. Mein Freund Pluto (gradgenaue Oppostion zu meiner Sonne und derzeit im Transit über meinem Aszendenten) ist zusammen mit Mars nicht ganz unwesentlich an einem Tsunami beteiligt. Ich dachte da auch in erster Linie an die Mythologie, in der Neptun bzw. Poseidon als Erderschütterer erwähnt wird.

Obwohl das Meer gewaltige Dimensionen hat, nimmt es die Energie doch nur auf und gibt sie weiter, ob das jetzt ein Tsunami oder einfach nur ein Sturm ist. Wenn keine äußere Energie das Meer aufwühlt, wäre es aus sich selbst heraus eher friedlich. Insofern ist das Hauptmerkmal der Neptun- bzw. Fischeenergie möglicherweise weniger die Kraft als solche, als vielmehr "aufnehmen, einverstanden sein".

Übrigens habe ich Ihre Anregung auch aufgenommen und glatt einen neuen hilfreichen Impuls bei Stephen Arroyo gefunden.

Da ich mich momentan wie "durch den Fleischwolf gedreht" fühle, bin ich für jede hilfreiche Inspiration dankbar.

Viele Grüße

Uwe Grimm

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