ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Sie haben Interesse an einer astrologischen Beratung?

Dann sollten Sie das hier wissen ...

Fotoquelle: riverlim /123rf.com

Wer sich astrologisch beraten lassen möchte und keinen Tipp von jemandem erhalten hat, zu wem er gehen könnte, der sollte bei seiner Suche ein paar Dinge beachten. Denn „Astrologe/Astrologin“ ist kein geschützter Begriff. Jeder kann sich so nennen, ganz egal, ob derjenige sein Wissen aus einer soliden Ausbildung oder nur aus Büchern gewonnen hat.

Auch wenn Sie auf einer Webseite solche Begriffe wie „geprüfter Astrologe xy“ oder „Astrologie-Diplom“ lesen, verbergen sich dahinter keine staatlichen Prüfungen oder Zulassungen. Astrologie lernt man an Privatschulen. Einige dieser Privatschulen nehmen auch Prüfungen ab und vergeben Diplome und Zertifikate.

"Diplom-Astrologe" (also das Wort "Diplom" VOR dem Wort "Astrologe") darf sich niemand nennen. Der Begriff "Diplom" mit nachgestellter Berufsbezeichnung ist nur Akademikern erlaubt (z. B. Diplom-Ingenieur, Diplom-Biologe, Diplom-Psychologe).

Es gibt hauptberufliche Astrologen, die von morgens bis abends in diesem Beruf arbeiten. Andere gehen hauptsächlich einem anderen Beruf nach und beschäftigen sich mit Astrologie in ihrer freien Zeit. Beide dürfen sich "Astrologe" nennen.

Gibt es eine "seriöse" Astrologie?

Manche AstrologINNen nennen sich verständlicherweise "seriös", um sich von den zwielichtigen Angeboten zu unterscheiden, die es in dieser Branche, wie in jeder anderen Branche auch, gibt. Laut Duden heißt das "vertrauenswürdig, glaubwürdig, zuverlässig".

Und ja, einen solchen Menschen wollen wir. Egal, ob wir zu einem Arzt, einer Rechsanwältin, einer Astrologin gehen. Aber kein Papier der Welt, keine Ausbildung, garantiert eben genau das.

Ich bin nun seit bald dreißig Jahren in dieser Branche und weiß, wie „gemischt“ sie ist. Es gibt viele ausgezeichnete Astrologinnen und Astrologen, aber eben auch das genaue Gegenteil. „Astrologe“ ist nun mal kein geschützter Beruf. Auch Prüfungen und Zertifikate geben einem da keine letzte Sicherheit. Denn jemand, der eine Ausbildung an einer Privatschule durchlaufen und auch eine Prüfung abgelegt hat, muss noch lange kein guter Berater sein. Daneben gibt es Berater, die nie eine Astrologie-Ausbildung besucht haben.

Zu diesem Berauf gehören zwei Dinge: Neben einer soliden Ausbildung muss auch die Eignung und Fähigkeit dazu vorhanden sein, um anderen Menschen zu dem Ergebnis zu verhelfen, das sie sich wünschen.

Machen Sie sich ein Bild

Wie also unterscheiden? Wie jemanden finden, der gut ist? Ich kann Ihnen nur sagen, wie ich vorgehe: Wenn ich jemanden brauche (egal für welchen Lebensbereich), informiere ich mich und höre auf mein Bauchgefühl. Meist heißt das: Webseite gründlich anschauen und Hörer in die Hand nehmen. Jeder von uns hat ein inneres Radargerät, mit dem er das für sich Passende findet. Hören Sie darauf!

Was ich nicht mache: Nach dem "billigsten" Anbieter suchen. Das ist nie ein Entscheidungskriterium für mich. Und zwar nicht, weil ich im Geld schwimme, sondern weil ich IMMER eine gute Dienstleistung haben will, wenn ich eine brauche.

Sie müssen sich also selbst ein Bild machen, es geht kein Weg daran vorbei! Schalten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie sich nach jemandem umschauen, der Sie berät. Schauen Sie sich denjenigen genauer an, schlafen Sie eine Nacht (oder mehr) drüber und entscheiden Sie sich dann, wenn Ihr Gefühl ja dazu sagt.

Das kann Ihnen Ihre Entscheidung erleichtern:

  • Macht die Webseite einen guten Eindruck? Ist das Angebot klar und übersichtlich angeordnet?
  • Welche Berufserfahrung hat der-/diejenige?
  • Finden Sie dort aktuelle Informationen oder Artikel? Die Art, wie jemand schreibt, sagt sehr viel über jemanden aus.
  • Achten Sie auf die Selbstdarstellung des Astrologen. Wirkt er/sie kompetent? Hat die-/derjenige weitere Ausbildungen im psychologischen/beratenden Bereich?
  • Übt der-/diejenige den Beruf ganztägig aus, oder ist das die Website von jemandem, der Astrologie nebenher macht? Letztere können sehr gute Arbeit leisten, Sie sollten aber vorher für sich abklären, ob Sie zu jemandem möchten, der Astrologie beruflich ausübt oder neben einem anderen Beruf.
  • Wie wird reagiert, wenn Sie Kontakt aufnehmen? Innerhalb einer angemessenen Zeit von 2-3 Tagen? Freundlich? Wie wirkt die Stimme auf Sie? Der Mailkontakt? Fühlen Sie sich wertgeschätzt? Nimmt man sich Zeit für Sie?
  • Wird Ihnen ein kostenloses Vorgespräch angeboten? Wenn ja (nicht jeder Astrologe macht das oder muss das machen!) – wie haben Sie sich danach gefühlt? Gesehen in Ihrem Anliegen und wahrgenommen? Oder kommt Ihnen irgendwas „komisch“ vor? Achten Sie auf dieses Gefühl!
  • Sind nach dem Vorgespräch die Zahlungskonditionen klar?
  • Erhalten Sie einen Mitschnitt von der Beratung? Die anschließende Zustellung des mp3-Files via Mail ist in der Regel kostenlos. Wenn Sie eine gebrannte CD haben wollen, die Ihnen per Post zugestellt wird, müssen Sie mit einem Unkostenbeitrag für Brennen und Versand rechnen. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass eh nur das wichtig ist, was Sie sich in einer Beratung merken. Der Mitschnitt der Beratung ist sehr wichtig, denn im Gespräch selber hört man oft nur ein Teil dessen, worüber gesprochen wurde. Genau das aber kann zu einem späteren Zeitpunkt sehr wertrvoll für Sie sein!

Was kostet eine astrologische Beratung?

Wenn Sie einen hauptberuflich arbeitenden Astrologen suchen, müssen Sie bei der ersten Sitzung mit Kosten wie bei einem professionellen Life-Coaching rechnen. Das liegt derzeit im Durchschnitt bei € 120 bis € 180 netto pro Stunde, wobei es natürlich Schwankungen nach oben und unten gibt. Bei In Vollzeit arbeitende Astrologen kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer dazu. Da für die erste Sitzung die meiste Vorbereitungsarbeit anfällt, ist eine Folge- und Zweitsitzung im Preis meist niedriger, als die erste Sitzung.

Haben Sie ein berufliches Anliegen, können Sie die Beratung oftmals steuerlich absetzen. Fragen Sie am besten vor der Beratung danach.

Berlin, Februar 2014