ASTROMIND

Sylvia Grotsch Diplom-Psychologin
Praxis & Schule für Astrologie in Berlin Tel.: +49 (30) 873 10 98 - www.astromind.de

Hochwasser im Juni 2013

Fotoquelle: 99pixel/pixabay.com

von Sylvia Grotsch

Am Wochenende hatte ich wieder einen Kurs mit meinen Astrologie-Einsteigerinnen. Und da einige beunruhigt waren, weil Verwandte von ihnen in Hochwassergebieten leben, wurde natürlich auch die Frage gestellt, ob derartige Ereignisse astrologisch eigentlich „vorhersehbar“ seien.

Ja und nein. Ja, weil wir Astrologen wissen, dass Konstellationen am Himmel ihre Widerspiegelung hier unten auf der Erde haben. Nein, weil wir nie genau wissen, wie die Entsprechung KONKRET aussehen wird. Denn jede Konstellation kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen.

Aktuelle Stellungen am Himmel

Schauen wir uns einmal an, welche Konstellationen gerade beteiligt sind:

  • Für Wasser steht der Planet Neptun, und dieser steht in seinem eigenen Tierkreiszeichen Fische. Hier wirkt er über viele Jahre besonders „stark“, so dass wir davon ausgehen können, dass uns das Thema Wasser weiterhin intensiv beschäftigen wird. Nicht nur in Form von Überschwemmungen – auch die Diskussionen um die Verschmutzung des Wassers und wem das Wasser eigentlich gehört, gehen auf das Konto dieser Konstellation.
  • Gleichzeitig steht der Neptun noch bis September diesen Jahres im Trigon zu Saturn im Skorpion. Saturn ist der Widerstand, die Blockade, die Abgrenzung. Er steht aber auch für Mauern, Gebäude, für alles Festgefügte. Und das wird in diesen Tagen durch die Berührung des Neptun aufgeweicht und weggeschwemmt.
  • Nun reicht aber so eine Konstellation nicht aus, um eine Naturkatastrophe auszulösen. Hinzu muss ein dritter Planet treten, der das Ganze triggert. Bei Unfällen, Unglücken, Unwettern ist meist der Mars mit im Spiel, aber auch die Sonne kann als Trigger funktionieren.

Und tatsächlich: Seit Anfang Juni gesellt sich ein Mars in Zwillinge hinzu, der einerseits die Katastrophe auslöst - andererseits mit Hilfe der Technik (Zwillinge) wilde Aktionen (Mars) hervorbringt, um die unter den Wassermassen sich auflösenden Dämme zu stabilisieren.

Mars allerdings kommt im Quadrat zu Neptun und im Quincunx zu Saturn daher. So werden Anstrengungen auch im wahrsten Sinne des Wortes oftmals nur ein Schlag ins Wasser sein (Quincunx) und viele Einsätze werden erfolglos ausgehen (Quadrat).

Und so sieht es am 9.6.2013 aus:

Die andere Seite

Die Kehrseite dieser Konstellation ist eine sehr große Hilfsbereitschaft (Neptun in Fische) und die Bereitschaft, mit äußerstem Krafteinsatz und fast übermenschlicher Disziplin (Saturn) das eigene Leben zu riskieren, um andere aus oft lebensgefährlichen Lagen zu befreien (Saturn im Skorpion).

Menschen lassen ihre sonst übliche Abgrenzung und Absicherung anderen gegenüber fallen (Neptun im Trigon zu Saturn), helfen einander, wo es nur geht und packen an (Neptun und Saturn in Verbindung zu Mars). Auch da, wo man schon ahnt, dass nichts mehr zu retten ist.

Solch riesiger Einsatz wird oft durch Katastrophen ausgelöst und zeigt, dass Menschen im Kern gut und hilfsbereit sind. Leicht wird das vergessen in Zeiten, wo man sich täglich über egoistische Banker und unfähige Politiker aufregen könnte.

Aber:

Ende Juni tritt dann Jupiter in das Tierkreiszeichen Krebs ein. Am Himmel bildet sich dadurch ein großes Trigon zwischen Jupiter, Neptun und Saturn. Eine großartige Konstellation, die das Potenzial für Menschenliebe (Jupiter-Neptun), Weisheit (Jupiter-Saturn) und Hilfsbereitschaft (Saturn-Neptun) in sich trägt.

Jupiter-Saturn-Neptun

Ich bin gespannt, wie sich diese Konstellation zwischen Ende Juni und Mitte August ausdrücken wird. Denn Mars hat sich dann glücklicherweise längst aus der Spannung zu Neptun und Saturn verabschiedet. Und gibt dem großen Trigon Möglichkeit und Raum, betroffenen Menschen großzügige Hilfe zu leisten und unbürokratisch Gelder für den Wiederaufbau fließen zu lassen (Jupiter in Krebs).

Gleichzeitig wächst durch den Jupiter im Krebs die Hoffnung auf eine neue Geborgenheit und Zukunft. Und die Kraft, die seelischen Erschütterungen, die durch den Verlust entstanden sind, langsam zu heilen.

Dieser Artikel wurde am 09.06.2013 von Sylvia Grotsch veröffentlicht und befindet sich in den Kategorien:

Sylvia Grotsch. Ich bin Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach. Seit 1984 unterstütze ich Menschen mit astrologischen Beratungen und Kursen bei der Entdeckung ihres Potenzials für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu meinen astrologischen Beratungen.

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